Mespelbrunn

Mespelbrunn, Landkreis Aschaffenburg, Unterfranken, Bayern, Deutschland

Über Mespelbrunn

Stadt Mespelbrunn hat eine Bevölkerung von 2 307

Die nahe gelegenen Städte sind: Heimbuchenthal (2.8km), Leidersbach (7.9km), Waldaschaff (6.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.91444 Breitengrad und 9.29194 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Mannheim (MHG) (97.9 km) und Flughafen Frankfurt am Main (FRA) (80.8 km)

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Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
2 307
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Fotos von Mespelbrunn

Über Mespelbrunn

Mespelbrunn ist eine Gemeinde im Landkreis Aschaffenburg im Regierungsbezirk Unterfranken (Unterfranken) in Bayern und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mespelbrunn mit Sitz in Heimbuchenthal.

Hier befindet sich das Schloss Mespelbrunn, eines der berühmtesten Wahrzeichen des Spessart und die Wallfahrtskirche Hessenthal, seit über 700 Jahren Ziel einer christlichen Wallfahrt.

Erdkunde

Ort

Die Gemeinde liegt im Spessart, einem Mittelgebirge. Die meisten Häuser befinden sich im Tal der Elsava, das Gemeindegebiet erstreckt sich jedoch vor allem im Osten in die bewaldeten Hügel.

Unterteilung

Die Gemeinde wurde aus den ehemaligen Gemeinden Hessenthal und Mespelbrunn gebildet. Heute hat es drei Ortsteile (Hessenthal, Mespelbrunn und Schloss Mespelbrunn) auf zwei Gemarkungen, Hessenthal und Mespelbrunn.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden sind (von Norden im Uhrzeigersinn): Bessenbach, die unbegründeten Gebiete Waldaschaffer Forst und Rohrbrunner Forst, Heimbuchenthal, Leidersbach und das nichtinkorporierte Gebiet Forst Hohe Wart. Die beiden letzteren befinden sich im Nachbarort Miltenberg.

Geschichte

Die Gründung der Dörfer Hessenthal und Neudorf (nach 1939: Mespelbrunn) war das Ergebnis von Siedlungsaktivitäten im Spessart durch die Mainzer Erzbischöfe und die Grafen von Rieneck. Zwischen den beiden Dörfern verlief die Gebietsgrenze zwischen diesen Herren.

Die Wallfahrt nach Hessenthal (siehe Kirche unten) geht mindestens auf das Jahr 1293 zurück. Sie wurde von Mainz als Antwort auf die Gründung des Kloster Himmelthal durch Rienecks gegründet. Im Mittelalter befanden sich das Elsavatal und Hessenthal an der Kreuzung zweier wichtiger Fernhandelswege, der Via Publica über den Spessart bis zum Mainkreuz Lengfurt (heute Teil von Triefenstein) und dem frühmittelalterlichen Salzweg von Worms

Die West-Ost-Route von Aschaffenburg nach Würzburg gewann im 18. Jahrhundert an Bedeutung. Daraufhin errichtete Mainz eine befestigte Straße durch den Spessart und eine Überlandpoststation in Hessenthal um 1800. Sie erblühte bis zu einer neuen Route von Lohr nach Aschaffenburg via Hain (heute Teil von Laufach) wurde gegründet. Im Jahr 1854 wurde die Ludwig-Westbahn errichtet, die den Transitverkehr auf die Eisenbahn verlagert.

Das Gasthaus, das als Poststation (Zur Post) diente, wurde 1826 von Wilhelm Hauff besucht und ist eine von mehreren möglichen Inspirationen für das Gasthaus in seiner Novelle Das Wirtshaus im Spessart, die später zu einem erfolgreichen Film (The Spessart Inn) wurde ]

Regierung

Gemeinderat

Der Rat besteht aus 14 Ratsmitgliedern, ohne den Bürgermeister.

(wie bei der Kommunalwahl am 3. März 2008)

Wappen

Die Arme der Gemeinde könnten so beschrieben werden: Gules, das Schlossportal von Mespelbrunn, überragte den Sturz von einem Inescutcheon, der eine Kurve der zweiten überragte, die von drei Annuletten des dritten überragt wurde Blätter und eine Nuss der zweiten.

Die Wappen wurden 1986 verliehen und zeigen den Schloßeingang der Familie Echter mit ihrem Familienwappen im Inescutcheon. Der Haselnuss steht für Hessenthal, dessen Name einst Haseltal ("Hazeldale") war. Die Tinkturen gules und argent (rot und silber) stammen aus den Armen des Kurfürstentums Mainz.

Sehenswürdigkeiten

Schloss Mespelbrunn

Mespelbrunn verdient seinen Lebensunterhalt vor allem vom Tourismus und ist bekannt für das Schloss Mespelbrunn (Wasserschloss Mespelbrunn), das ab 1551 von der Familie Echter ausgebaut wurde. In Mespelbrunn und im Wasserschloss wurden mehrere Szenen des deutschen Klassikers The Spessart Inn aus den 1950er Jahren gedreht.

Wallfahrtskirche Hessenthal

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die dreischiffige Wallfahrtskirche Hessenthal , eine Wallfahrtskirche, im Ortsteil von Hessenthal mit:

eine gotische Wallfahrtskapelle (Begräbnisstätte der Familie Echter mit einem Renaissancegrab für Julius Echter von Mespelbrunns Eltern und Geschwister)

eine göttliche Gnadenkapelle mit einer spätgotischen Pietà als Bild göttlicher Gnade

eine Kreuzigungsgruppe von Hans Backoffen und eine Beweinung Christi, die Tilman Riemenschneider in einem Flügel von Hans Schädel aus den fünfziger Jahren zugeschrieben wird.

Herrnbildkapelle

Die Kapelle, in der die Pietà ursprünglich aufbewahrt wurde, befindet sich etwa 1 Kilometer nordwestlich der Wallfahrtskirche in der Nähe einer Kreuzung zweier alter Straßen: dem Salzweg von Worms und der Via Publica von Brüssel nach Prag (der Ortsabschnitt verband Aschaffenburg mit Würzburg : 4,23 Die heutige Struktur stammt aus dem Jahr 1670 und ist seitdem weitgehend unverändert geblieben.

Bemerkenswerte Leute

Julius Echter von Mespelbrunn (1545–1617), Fürstbischof von Würzburg und Herzog von Franken.

Jakob Brand (1776–1833), erster Bischof von Limburg

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Mespelbrunn