Moosach

München, Oberbayern, Bayern, Deutschland

Über Moosach

Die nahe gelegenen Städte sind: München (8.3km), Karlsfeld (6.5km), Oberschleißheim (9.7km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.17952 Breitengrad und 11.51296 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen München (MUC) (36.0 km) und Flughafen Memmingen (FMM) (142.4 km)

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Über Moosach

Moosach ist der 10. nordwestliche Bezirk von München, Bayern, Deutschland. Es ist in die Stadtteile Hartmannshofen, Pressestadt und Borstei unterteilt

Es ist umgeben von: Feldmoching-Hasenbergl (Norden), Milbertshofen-Am Hart (Osten), Neuhausen-Nymphenburg (Süden), Pasing-Obermenzing (Südwesten) und Allach-Untermenzing (Westen).

Es hat eine Geschichte von 4000 Jahren menschliche Besiedlung.

Geschichte und Struktur

Eine fast ununterbrochene Kette prähistorischer Funde deutet auf eine kontinuierliche Besiedlung von 4000 Jahren bis zur jüngeren Steinzeit hin. Moosach ist damit einer der ältesten Orte in und um München . Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom 4. Juni 807. Die Martinskirche in Moosach wurde vor 1315 erbaut. Um 1700 wurde die Röth-Linde, Münchens ältester Baum, gepflanzt.

Kurfürst Max Emanuel errichtete 1717 die Fasanerie, ursprünglich eine Försterhütte für Fasanen, heute einen Biergarten mit 1500 Plätzen im Selbstbedienungsbereich und weiteren 200 Plätzen im Servicebereich. In den 1960er Jahren verwandelte der Freistaat Bayern das Gebiet in einen Park .

1818 trat Nederling im Zuge der Gemeindebildung der Gemeinde Moosach bei.

1906 begann der Bau der Moosach-Gasfabrik in der Dachauer Straße. Bis zum 30. Juni 1913 war Moosach eine selbstständige Gemeinde und wurde Teil des 28. Bezirks Neuhausen-Moosach, zu dem auch der Stadtteil Gern der ehemaligen Gemeinde Nymphenburg gehörte. Mit Wirkung vom 1. Mai 1996 wurden alle Bezirke Neuhausen und Nymphenburg dem gleichnamigen Stadtteil 9 Neuhausen-Nymphenburg zugeordnet. So umfasst der Stadtteil 10 heute im Wesentlichen wieder das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Moosach, das laut der letzten Liste der Städte vor der Eingemeindung im Jahre 1904 eine Fläche von 1184,44 Hektar umfasste.

Die Pelkovenstraße spielte für Moosach als Salz- und Handelsweg eine wichtige Rolle. 1945/46 veranstaltete General Eisenhower dort mehrere Militärparaden. Er blieb die Nacht in der Netzervilla.

Die Stadtentwicklung in Moosach begann im Wesentlichen erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser (privat finanziert, öffentlich unterstützt und kooperativ) machen Moosach zu einem Stadtteil mit geringerer Wohndichte als in den Innenstädten. Infolge der intensiven Erschließung der noch verfügbaren Bauflächen nimmt auch die Bevölkerungsdichte in den Gebieten von Moosachs deutlich zu. Im Osten konzentrieren sich die Gebäude mit der olympischen Pressestadt und den Siedlungen aus der Zwischenkriegszeit. Bemerkenswert ist die Modellsiedlung Borstei, die zwischen 1924 und 1930 im Südosten des Viertels erbaut wurde.

In der Pelkovenstraße befindet sich die älteste Kirche in Moosach und daneben das ehemalige Pfarrhaus. Die Kirche gehört zur Pfarrei St. Martin. Das ehemalige Pfarrhaus ist jetzt vermietet. Daneben wurde eine Stele zu Ehren von Papst Benedikt XVI. Errichtet, der 1951 als erster Priester in St. Martin als Joseph Aloisius Ratzinger seinen Posten übernommen hatte und im Pfarrhaus lebte.

Die lutherische Gemeinde München Heilig-Geist betreut viele Gläubige in Moosach, die sich in drei Kirchen versammeln: Heiliggeistkirche, Olympiakirche und Magdalenenkirche.

In der Pelkovenstraße, der Hauptachse des alten Moosach, markieren die ältesten Gasthäuser des Bezirks die Ausdehnung der Stadt in das 19. Jahrhundert. Das Alte Wirt, eines der ältesten Gasthäuser Münchens, liegt an der Ecke Dachauer Straße und das Gasthaus Spiegl am anderen Ende des alten Moosach an der Ecke Feldmochinger Straße.

Die Olympische Pressestadt für die Olympischen Spiele wurde 1972 westlich der Landshuter Allee errichtet. Das Hochhaus in der Riesstraße 82 ist derzeit mit 83 Metern das zwölfthöchste Gebäude Münchens. Von 2001 bis 2004 wurde das Hochhaus Uptown Munich errichtet, mit 146 Metern Höhe das zweithöchste Gebäude der Stadt nach dem Olympiaturm.

Mit dem Zustrom von Bürgern aus der Mittelschicht nach Moosach, wo traditionell kleine Handwerker, Arbeiter und normale Angestellte lebten, ist die Sozialstruktur heute ausgeglichener. Je nach beruflicher Stellung dominieren Arbeitnehmer und Beamte unter den Beschäftigten. Die Haushaltsstruktur ist noch immer deutlich von Familien mit Kindern geprägt; Einpersonenhaushalte sind dementsprechend unterrepräsentiert.

Die Arbeitsplätze sind hauptsächlich in der verarbeitenden Industrie (Automobil- und Maschinenbau, Textil- und Bekleidungsindustrie und Chemie), im Handel (konzentriert am Moosacher Stachus in der Dachauerstraße, Baubergerstraße, Bunzlauerstraße und Pelkovenstraße) sowie im Olympia Shopping Center und dem örtlichen Versorgungszentrum Mona in der Hanauer Straße) und im Dienstleistungssektor.

Infrastruktur

Straße

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Moosach_%28District_of_Munich%29

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