Neumünster

Kreisfreie Stadt Neumünster, Schleswig-Holstein, Deutschland

Über Neumünster

Stadt Neumünster hat eine Bevölkerung von 78 383

Die nahe gelegenen Städte sind: Krogaspe (8.4km), Padenstedt (7.7km), Tasdorf (6.3km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 54.07477 Breitengrad und 9.98195 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Hamburg (HAM) (48.7 km) und Flugplatz Hamburg-Finkenwerder (XFW) (61.4 km)

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Land:
Standort-status:
Zentrum des Bezirks
Bevölkerung:
78 383
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Fotos von Neumünster

Über Neumünster

Neumünster (deutsch Aussprache: [n middlemʏnst Holstein]]) ist eine Stadtgemeinde in der Mitte von Schleswig-Holstein. Mit mehr als 79.000 registrierten Einwohnern ist sie die viertgrößte Gemeinde in Schleswig-Holstein (nach Kiel, Lübeck und Flensburg).

Geschichte

Der erste historische Nachweis des Vorläuferdorfes "Wippendorf" stammt aus dem Jahr 1127.

Momentane Situation

Der Bahnhof Neumünster ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt mit Verbindungen in sechs (früher sieben) Richtungen, einschließlich der wichtigen Strecken Hamburg-Altona-Kiel und Neumünster-Flensburg.

In der Nähe von Neumünster in Ehndorf gibt es eine leistungsstarke Mittelwellenübertragungseinrichtung zum Übertragen des Programms des Deutschlandfunks, des Ehndorf-Senders, der oft falsch als "Neumünster-Sender" bezeichnet wird.

Erdkunde

Neumünster liegt am Fluss Schwale, nahe dem geographischen Zentrum von Schleswig-Holstein, 35 Kilometer südlich von Kiel, 65 Kilometer nördlich von Hamburg und 72 Kilometer westlich von Lübeck. Der Naturpark Aukrug liegt in der Nähe der Stadt.

Bürgermeister und Oberbürgermeister

1870 erhielt Neumünster die Stadtrechte. Seit 1904 war Max Röer Oberbürgermeister.

1870–1894: Eduard Schlichting

1894–1919: Max Röer

1919–1933: Detlef Schmidt

1933–1945: Max Stahmer (NSDAP)

1945–1946: Gustav Bärwald (Oberstadtdirektor)

1946–1948: Ludolf Behnke (CDU)

1948–1950: Hugo Voß (SPD)

1950–1970: Walther Lehmkuhl (SPD)

1970–1988: Uwe Harder (SPD)

1988–1991: Franz-Josef Pröpper (SPD)

1991–2009: Hartmut Unterlehberg (SPD)

seit September 2009: Olaf Tauras (CDU)

Bevölkerungsentwicklung

1803: 2,588

1900: 27,335

1939: 54.094

1946: 66,185

1972: 86,745

2005: 78.333

2012: 76,951

2015: 79.197

Bemerkenswerte Bewohner

Ernst Eduard Hudemann (1811–1889) Pädagoge, Philologe und Klassiker.

Eduard Sachau (1845–1930) Orientalist

Karl Schlabow (1891–1984) Archäologe, Museumsdirektor und Konservator

Helmut Johannsen (1908-?), Zahnarzt und SS-Obersturmbannführer, Chefzahnarzt im KZ Lagerlager

Der selige Eduard Müller (1911–1943), katholischer Priester, einer der Lübecker Märtyrer

Gerhard Wessel (1913–2002), Präsident des Bundesnachrichtendienstes 1968/1978

Herbert Martin Hagen (1913–1999), SS-Stormbolder und Vorsitzender des Jüdischen Rates

Horst Mittelstaedt (1923-2016), Biologe, Kybernetiker und Hochschullehrer

Detlev Blanke (1941-2016) Universitätsdozent für Interlinguistik an der Humboldt-Universität zu Berlin

Wilf Smith (* 1946), ehemaliger Profifußballer, machte 432 Pro-Auftritte

Werner Bühse (* 1951), ehemaliger Sportschütze, nahm an den Olympischen Sommerspielen 1968 teil

Michael Simon (* 1958) Theaterregisseur, Opernregisseur und Bühnenbildner

Christine Haderthauer (* 1962), ehemalige CSU-Generalsekretärin und ehemalige Staatsministerin (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Frauen)

Svenja Schlicht (* 1967), Schwimmerin, nahm an den Olympischen Sommerspielen 1984 und 1988 teil

Dirk Urban (geb. 1969), ehemaliger Schlagputter, trat 1996 bei den Olympischen Sommerspielen an

Stefan Schnoor, (1971 geboren), Fußballer im Ruhestand, 358 Profis

Gabriel Silberstein (* 1974), ehemaliger Tennisprofi, emigrierte nach Chile.

Mona Barthel (* 1990), Tennisspielerin

Panik (gegründet 2002) Rockband, früher Pan! K.

Siehe auch

VfR Neumünster

Hans-Fallada-Preis

Einfelder See

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Neum%C3%BCnster