Offenbach am Main

Landkreis Offenbach, Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Deutschland

Über Offenbach am Main

Stadt Offenbach am Main hat eine Bevölkerung von 119 192

Die nahe gelegenen Städte sind: Frankfurt am Main (9.2km), Niederdorfelden (10.9km), Dietzenbach (10.1km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.10061 Breitengrad und 8.76647 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Frankfurt am Main (FRA) (22.1 km) und Flugplatz Mannheim (MHG) (73.9 km)

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Land:
Staat:
Standort-status:
Zentrum des Bezirks
Bevölkerung:
119 192

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Fotos von Offenbach am Main

Über Offenbach am Main

Offenbach am Main (deutsche Aussprache: [̩fnbax ʔam ˈmaɪn] (hören)) ist eine Stadt in Hessen, Deutschland, am linken Mainufer und Teil des Stadtgebiets Frankfurt Rhein-Main. Offenbach hat eine Bevölkerung von 126.934.

Im 20. Jahrhundert wurde die Wirtschaft der Stadt vom Maschinenbau und der Lederindustrie dominiert und war auch ein bedeutendes Zentrum der Typografie- und Designindustrie. Andere wichtige Industrien sind die Automobil- und Pharmaindustrie. Während des Zweiten Weltkrieges litt die Stadt stark unter den Bombenangriffen der Alliierten, hat sich aber seitdem wieder aufgebaut und die Wirtschaft wiederbelebt.

Erdkunde

Unterteilung

Die Innenstadt von Offenbach ist recht groß und hat nur wenige Vororte. Im Osten waren die drei eingemeindet: Bürgel (1908 eingegliedert), Bieber (1. April 1938) und Rumpenheim (4. April 1942). Im Süden liegen die neueren Vororte Lauterborn und Rosenhöhe, Tempelsee, die Bürostadt Kaiserlei und das Gewerbegebiet Waldheim. Der neueste Vorort ist das Mathildenviertel im Zentrum in der Nähe des Mains.

Geschichte

Der erste dokumentierte Hinweis auf einen Vorort von Offenbach erscheint in 770. In einer Urkunde des Heiligen Römischen Kaisers Otto II. Aus dem Jahr 977 ist die erste Erwähnung des Ortes von Offenbach erwähnt. Im Mittelalter ging Offenbach durch viele Hände. Erst 1486 konnte der Graf Ludwig von Isenburg die Stadt endgültig für seine Familie übernehmen, und 1556 verlegte Graf Reinhard von Isenburg seine Residenz nach Offenbach und baute ein Schloss, das Isenburger Schloß, das 1559 fertiggestellt wurde 1564 durch einen Brand zerstört und 1578 wieder aufgebaut.

1635 wurde Offenbach den Landgrafen von Hessen-Darmstadt übergeben, aber 1642 wurde es an den Grafen Isenburg-Birstein (später Prinz) zurückgegeben und blieb in diesem Fürstentum bis 1815, als der Wiener Kongress dem österreichischen Kaiser Franz I. die Stadt übergab. Ein Jahr später wurde es dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt übergeben.

Offenbach, immer in der Nähe der Frankfurter Innenstadt gelegen, war ein beliebter Geschäftsstandort. Die Stadt hat eine eigene Messe, und viele Unternehmen haben hier Einrichtungen eröffnet, weil es weniger Beschränkungen und keine geschlossenen Geschäfte gibt. Französische Protestanten (Hugenotten) kamen im 17. Jahrhundert und siedelten sich in Offenbach an und trugen dazu bei, Offenbach zu einer prosperierenden Stadt zu machen, z. B. das Tabakwissen mitzubringen und Offenbach zu einem Zentrum für rollende Zigarren zu machen. Die Stadt war weltoffener als Frankfurt; berühmte Persönlichkeiten wie Goethe und Mozart besuchten es mehrmals.

Das Rumpenheim Palace und sein Park waren im 19. Jahrhundert ein beliebtes Ziel für Monarchen. Die Stadt wurde danach von Großherzögen von Hessen und am Rhein regiert, bis die Monarchie 1918 abgeschafft wurde. Offenbach wurde zum Zentrum des traditionellen Designs mit Figuren wie dem Architekten Hugo Eberhardt, dem Typographen Rudolf Koch, dem Buchbinder und Designer Ignatz Wiemeler und Ernst Engel und der Maler Karl Friedrich Lippmann.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Drittel der Stadt durch Bombenangriffe der Alliierten zerstört, wobei 467 Menschen starben. Mit dem neuen Stadtteil Lauterborn wurde die Stadt in den 1960er Jahren nach Süden erweitert. An der Grenze zu Frankfurt wurde das Büroviertel Kaiserlei errichtet.

Offenbach ist aufgrund von Arbeitslosigkeit, Armut, Bandenkriminalität und Migration ein sogenannter "Sozialer Brennpunkt".

Führung

Bürgermeister von 1824 bis heute

Städtepartnerschaften

Offenbach am Main hat eine Partnerschaft mit:

Demografie

Offenbach hat eine große nichtdeutsche Bevölkerung. Im Jahr 2016 machten Ausländer 37% der Bevölkerung aus. Die größten Gemeinden sind in dieser Reihenfolge aus der Türkei, Griechenland, Rumänien, Polen und Italien. Laut Volkszählungsdaten hatten Offenbach und Duisburg 2011 den höchsten Anteil an muslimischen Migranten in allen deutschen Bezirken.

Bevölkerungsgeschichte

Offenbach blieb bis zum Ende des 17. Jahrhunderts eine Kleinstadt mit weniger als tausend Einwohnern. Mit der Machtübernahme des Grafen Johann Philipp im Jahre 1685 begann sich die Stadt zu entwickeln und die Bevölkerung stieg stetig an. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt industrialisiert und die Bevölkerung verzehnfachte sich sogar.

Offenbach ist eine der deutschen Städte, in denen Deutsche ohne Migrationshintergrund eine Minderheit der Bevölkerung bilden. Zum 31. Dezember 2012 wurden rd. 44,3% der Einwohner oder 55.047 Personen hatten keinen ausländischen Hintergrund. Im Gegensatz dazu gab es 55,7% oder 69.214 Menschen nichtdeutscher Abstammung. Die größte dieser Gruppen sind:

Türken: 15.000 oder 12,2%

Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien (z. B. Serben, Kroaten): 13.000 oder 10,5%

Araber: 8.000 oder 6,5%

Italiener: 8.000 oder 6,5%

Griechen: 7.500 oder 6,0%

Polen: 4.000 oder 3,2%

Afghanen: 3.600 oder 3%

Pakistaner: 2.700 oder 2,2%

Wirtschaft

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Offenbach_am_Main

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