Oldenburg

Kreisfreie Stadt Oldenburg, Niedersachsen, Deutschland

Über Oldenburg

Stadt Oldenburg hat eine Bevölkerung von 159 218

Die nahe gelegenen Städte sind: Wardenburg (8.4km), Rastede (12.1km), Wiefelstede (16.2km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 53.14118 Breitengrad und 8.21467 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) (125.4 km) und Flughafen Bremen (BRE) (63.9 km)

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Land:
Staat:
Standort-status:
Zentrum des Bezirks
Bevölkerung:
159 218
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Fotos von Oldenburg

Über Oldenburg

Oldenburg (deutsche Aussprache: (listen)) ist eine kreisfreie Stadt im Landkreis Oldenburg im Bundesland Niedersachsen. Die Stadt heißt offiziell Oldenburg (Oldb) (Oldenburg in Oldenburg), um sich von Oldenburg in Holstein zu unterscheiden.

Während der französischen Annexion (1811–1813) im Zuge des napoleonischen Krieges gegen Großbritannien wurde es auf Französisch auch als Le Vieux-Bourg bekannt. Die Stadt liegt an den Flüssen Hunte und Haaren im Nordwesten zwischen den Städten Bremen im Osten und Groningen (Niederlande) im Westen. Es hat eine Bevölkerung von 167.633 (November 2016). Oldenburg ist mit 2,37 Millionen Einwohnern Teil der Metropolregion Bremen / Oldenburg.

Die Stadt ist der Ursprungsort des Hauses Oldenburg. Vor dem Ende des Deutschen Reiches (1918) war es Verwaltungssitz und Wohnsitz der Oldenburger Monarchen.

Geschichte

Archäologische Funde weisen auf eine Siedlung aus dem 8. Jahrhundert hin. Der Ort wurde erstmals im Jahr 1108 als Aldenburg in Verbindung mit Elimar I (auch als Egilmar I bekannt) erwähnt, der heute allgemein als erster Graf von Oldenburg gilt. Die Stadt gewann an Bedeutung durch ihre Lage an einer Furt des schiffbaren Flusses Hunte. Oldenburg wurde die Hauptstadt der Grafschaft Oldenburg (später Herzogtum, Großherzogtum und Freistaat), eines kleinen Staates im Schatten der viel mächtigeren Hansestadt Bremen.

Im 17. Jahrhundert war Oldenburg in einer kriegs- und turbulenten Zeit eine wohlhabende Stadt, deren Bevölkerung und Macht beträchtlich wuchsen. 1667 wurde die Stadt von einer katastrophalen Pestepidemie heimgesucht und kurz darauf zerstörte Oldenburg ein Feuer. Die dänischen Könige, die zu dieser Zeit auch Grafen von Oldenburg waren, waren nicht sehr an dem Zustand der Stadt interessiert und sie verloren größtenteils an Bedeutung. 1773 endete die dänische Herrschaft. Erst dann wurden die zerstörten Gebäude in der Stadt im neoklassizistischen Stil wieder aufgebaut. (Im Deutschen würde der "neoklassizistische Stil" dieser Zeit normalerweise klassizistisch genannt, während neoklassizistisch spezifisch auf den klassizistischen Stil des frühen 20. Jahrhunderts verweist.)

Nachdem der deutsche Kaiser Wilhelm II. Nach der Erschöpfung und der Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg zum Rücktritt gezwungen worden war, endete die Herrschaft in Oldenburg mit der Abdankung des Großherzogs Friedrich August II. Von Oldenburg (Friedrich August II. Von Oldenburg) am 11. August November 1918. Das Großherzogtum wurde nun zum Freistaat Oldenburg (Freistaat Oldenburg), wobei die Stadt die Hauptstadt blieb.

Bei den Stadtwahlen von 1928 erhielt die NSDAP 9,8% der Stimmen, genug für einen Sitz im Oldenburger Stadtrat. Bei den Oldenburger Landtagswahlen im September 1930 stieg der Anteil der NSDAP-Partei auf 27,3%, und am 29. Mai 1932 erhielt die NSDAP 48,4% der Landtagswahlen, genug, um die NSDAP-Partei mit der Staatsbildung zu beauftragen Die Regierung und vor allem Oldenburg wurde damit zum ersten Staat des Landes, der die Nazis aufgrund der Wahlbeteiligung an die Macht setzte. In diesem Herbst setzte eine Arisierungskampagne ein, die den Verkauf von ehemals in jüdischem Besitz befindlichen Immobilien zu erheblichen Preisnachlässen erzwang.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Staat Oldenburg 1945 zur britischen Besatzungszone. Die britische Militärregierung der Region Oldenburg residierte in der Stadt. In der Stadt wurden mehrere Flüchtlingslager errichtet, die während der Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs nur zu 1,4% zerstört worden waren. Rund 42.000 Flüchtlinge wanderten nach Oldenburg aus, wodurch die Einwohnerzahl auf über 100.000 anstieg. Im Jahr 1946 wurde der Freistaat Oldenburg aufgelöst, und das Gebiet wurde zum Verwaltungsbezirk Oldenburg als Teil des neu gebildeten Bundeslandes Niedersachsen. Die Stadt war jetzt Hauptstadt des Bezirks. 1978 wurde der Bezirk aufgelöst und folgte dem neu gebildeten Verwaltungsbezirk Weser-Ems (Regierungsbezirk Weser-Ems) erneut mit der Stadt als Verwaltungshauptstadt. Das Land Niedersachsen löste im Zuge von Verwaltungsreformen bis Ende 2004 die gesamte Regierungsbezirke auf.

Demographie

Stadtverwaltung

Kommunalwahlen finden alle fünf Jahre statt. Der Stadtrat hat 50 Sitze. Der Oberbürgermeister wird direkt von den Bürgern gewählt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Transport

Das Stadtzentrum von Oldenburg ist von einem Autobahnring umgeben, der aus den Autobahnen A 28, A 29 und A 293 besteht. Oldenburg ist daher an das bundesweite Netz der Bundesautobahnen sowie an die internationale E-Straße angeschlossen Netzwerk (deutsch: Europastraßen)

Oldenburg Hauptbahnhof, Oldenburg (Oldb) Hauptbahnhof, liegt am Schnittpunkt der Eisenbahnlinien Norddeich Mole — Leer — Oldenburg – Bremen und Wilhelmshaven — Oldenburg – Osnabrück mit Intercity-Verbindungen nach Berlin, Leipzig und Dresden sowie InterCityExpress-Verbindungen nach Frankfurt und München.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Oldenburg