Schweinau

Nürnberg, Kreisfreie Stadt Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Deutschland

Über Schweinau

Die nahe gelegenen Städte sind: Schwabach (11.5km), Zirndorf (10.7km), Rednitzhembach (14.7km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.43188 Breitengrad und 11.04989 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen München (MUC) (143.4 km) und Flughafen Nürnberg (NUE) (7.4 km)

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Fotos von Schweinau

Über Schweinau

Schweinau ist ein südwestlich der Altstadt innerhalb des mittleren Ringes gelegener Stadtteil von Nürnberg und bis 1899 ein eigenständiger Markt mit einer zeitweisen Magistratsverfassung. Die Namen Schweinau tragen heute die Gemarkungen 3468 und der Statistische Bezirk 19. Im Stadtteil liegen die U-Bahnhöfe Schweinau und Hohe Marter sowie der Bahnhof Schweinau der S-Bahn Nürnberg und die R-Bahn Nürnberg. Im Süden Schweinaus steht der Fernmeldeturm Nürnberg.

Lage

Das heutige Stadtviertel Schweinau erstreckt sich zwischen der S-Bahn-Linie nach Ansbach (Norden) bis zum Main-Donau-Kanal (Süden) bzw. der ehemaligen Infanteriekaserne der Bundeswehr (heutiger Tillypark) in Westen bis zur Bahnlinie Richtung Treuchtlingen / Augsburg (als Grenze zu Sandreuth) im Osten.

Geschichte

Der Ort wurde im 12. Jahrhundert als „Swinawe“ erstmals urkundlich erwähnt. Die „Schwein“ -Au (gest. „Schweinwiese“) fand am feigen Wiesengelände des einstigen „Geißsee“ einmündenden Hirtengrabens, etwa drei Kilometer vor dem Spittlertor der Reichsstadt. Am Namen unschwer erkennbar handelte es sich um einen von Viehzucht geprägten Raum.

Mittelalterliche Rodungen für die Viehzucht wichtigen Wald zurück und Schweinau ganz im Rodungsland.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Schweinau 60 Haushalte (3 Wirtshäuser, 4 Schenkstätten, 3 Höfe, 3 Halbhöfe, 4 Viertelhöfe, 30 Güter, 10 Häuser, 1 Tabakfabrik, Hirtenhaus und Schulhaus). Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Cadolzburg, teils das Oberamt Schwabach aus, wurde aber von der Reichsstadt Nürnberg bestritten. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft des bambergischen Dompropsteiamts Fürth inne.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 das Steuerdistrikt Schweinau gebildet. Im selben Jahr wurde die Ruralgemeinde Schweinau gebildet, der deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie sind in Verwaltung und Gerichtsbarkeit des Landgerichts Nürnberg und in der Finanzverwaltung des Rentamt Fürth. Ab 1862 wurde Schweinau vom Bezirksamt Nürnberg verwaltet. Die Gerichtsbarkeit liegt seit 1880 beim Amtsgericht Nürnberg. Die Finanzverwaltung wurde 1871 vom Rentamt Nürnberg (1920 in Finanzamt Nürnberg umbenannt) übernommen. Die Gemeinde hatte eine Gebietsfläche von 2.279 km².

Schweinaus günstige Lage an der Landstraße über Ansbach nach Stuttgart und über Schwabach nach München verhalfen dem Ort im 19. Jahrhundert zu großen Aufschwung, da man nur von der Stadt Nürnberg entfernt ist, um eine eigene Entfaltung verwirklichen zu können.

1850 wurde Schweinau ein eigenständiger Markt, und der 1. Januar 1899 wurde nach Nürnberg eingemeindet. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde das Bild des Stadtviertels von großen Industriebetrieben wie Bosch, Mehnert & Veeck, den Vereinigten Deutschen Metallwerken und Zündapp dominiert. Im Zweiten Weltkrieg verifizierte Schweinau durch Fliegerangriffe.

Durch die städtische Überbauung vor dem Ersten Weltkrieg wird der Siedlungscharakter und der verwaltete Stadtkern von St. Leonhard im Norden fest mit der Stadt Nürnberg verbunden.

Baudenkmäler

Ehemaliger Fabrikantenvilla

Ehemalige Hochspannstation

Katholische Pfarrkirche St. Wolfgang

Evangelisch-lutherische Kreuzkirche

Ehemaliges Rathaus, dann Schulhaus, jetzt Gemeindehaus

Gasthaus Schwarzer Adler

Hochbunker Hohe Marter, jetzt Garnisonmuseum Nürnberg

Denkmäler für die Gefallenen des Krieges 1870/71 und des 1. Weltkrieges

Ehemalige Bauernhäuser

Wohnhäuser

Einwohnerentwicklung

Religion

Der Ort ist seit der Reformation hauptsächlich protestantisch. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind in der Kreuzkirche gepfarrt, die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Wolfgang gepfarrt.

Sonstiges

Die zweite Folge der Filmreihe Blind Date mit Olli Dittrich und Anke Sie wurde 2002 gedreht und 2003 mit dem Adolf-Grimme-Preis und mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Der 2014 erschienene Roman von Matthias Hunger spielt im Nürnberger Amateurfußballmilieu, rund um den fiktiven Verein SG Noris aus Schweinau.

Persönlichkeiten

Markus Söder (* 1967), aufgewachsen in Schweinau , bayr. Ministerpräsident

Galerie

Mehrgenerationenhaus Nürnberg-Schweinau in der Schweinauer Hauptstraße 31

Gaststätte Zum Spanferkel in der Schweinauer Hauptstraße 69

Anwesen Hintere Marktstraße 59 an der Ecke zur Lochnerstraße

Anwesen Olgastraße 9 an der Ecke zur Idastraße

Ecke der Alfonsstraße zur Schweinauer Hauptstraße

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Schweinau

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