Selfkant

Selfkant, Kreis Heinsberg, Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Über Selfkant

Die nahe gelegenen Städte sind: Waldfeucht (8.1km), Heinsberg (19.4km), Gangelt (8.2km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 51.02212 Breitengrad und 5.92978 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Düsseldorf (DUS) (96.7 km) und Flughafen Weeze (NRN) (68.4 km)

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Fotos von Selfkant

Über Selfkant

Selfkant (deutsch Aussprache: ; niederländisch: Selfkant oder Zelfkant) ist eine Gemeinde im Bezirk Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Es ist die westlichste Gemeinde Deutschlands seit 1919; Bis dahin war der Titel von Gravelotte im Elsass-Lothringen gehalten worden. Selfkants Grenze zu den Niederlanden ist 27 km lang, aber die Grenze zum Rest Deutschlands ist nur 6 km lang.

Geschichte

Die bedeutendste Domäne von Selfkant im Mittelalter war die Burg und das Dorf Millen, die Residenz der Herren von Millen, die 1282 Teil der Domäne Heinsberg wurde. Im Jahr 1499 kamen der Herzog von Jülich und Millen dazu Sitz eines Amtmanns. Die Orte Tüddern, Wehr, Süsterseel und Hillensberg gehörten zum Amt Born und nach 1709 zum Amt Sittard.

Von 1794 bis 1815 gehörte Selfkant zum französischen Kanton Sittard (Abteilung Roer). Nach dem Wiener Kongress wurde es Teil der preußischen Rheinprovinz. Die damals festgelegte Grenze zu den Niederlanden bestand bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg weiter.

Tüddern

Nach dem Zweiten Weltkrieg, am 23. April 1949, annektierten die Niederlande Selfkant als Teil der Wiedergutmachung des Krieges, und die Einwohner bekamen einen niederländischen Pass mit dem besonderen Hinweis "Als Holländer behandelt zu werden". Die niederländische Regierung hat einen Landdrost ernannt, der den Verwaltungsrat des Tüdderner Büros leitet, da der Selfkant aus administrativen Gründen umbenannt wurde. Der von den Deutschen ernannte Vorstand wurde nach Hause geschickt, weil er gegen die niederländische Verfassung verstieß. Als Übergangsmaßnahme für ehemalige deutsche Gebiete behielt der deutsche Verwaltungsrat jedoch eine beratende Funktion bei.

Zu dieser Zeit wurde viel in solche Dinge wie Häuser und Straßen investiert. Teile des Gebiets wurden niederländisch und der niederländische Einfluss ist immer noch vorhanden.

In der niederländischen Zeit wurde die Straße N274 gebaut, um eine direkte Verbindung zwischen Roermond und Heerlen herzustellen. Selbst nach 1963 blieb die Straße ein schmaler Streifen oder Korridor niederländischen Territoriums ohne Abzweigungen mit deutschen Straßen und es war kein Pass erforderlich, um sie zu benutzen. Am 25. Februar 2002 wurde die Straße nach Deutschland zurückgegeben und im Laufe des Jahres 2004 wurden Verbindungen mit mehreren Straßen hergestellt, unter anderem mit der B56 zwischen Gangelt und Süsterseel.

Deutsche gemeinde

Im März 1957 begannen offizielle Verhandlungen zwischen den Niederlanden und Westdeutschland über die Rückgabe des Gebiets, und am 1. August 1963 wurde das Gebiet gegen eine Zahlung von 280 Millionen DM nach Deutschland zurückgegeben. Aus dem bestehenden "Amt" von Tüddern wurden die alten Gemeinden Havert, Hillensberg, Höngen, Millen, Süsterseel, Tüddern und Wehr gebildet. Zwei Monate später, am 21. Oktober 1963, fanden die ersten deutschen Gemeinderatswahlen statt.

Die sieben Gemeinden mit der Gemeinde Saeffelen vom Amt Waldfeucht wurden am 1. Juli 1969 der Gemeinde Selfkant hinzugefügt.

Mit 233 Einwohnern pro km² wird Selfkant als ländliche Gemeinde angesehen. Aufgrund des günstigen Grundstückspreises ist die Gemeinde heutzutage bei jungen Familien sehr gefragt. Viele Niederländer überqueren die Grenze, um dort eigene Häuser zu bauen. Etwa ein Viertel bis die Hälfte der Einwohner sind Niederländer. Bei den Bürgermeisterwahlen von 2003 stellte sich ein niederländischer Einwohner als Kandidat vor.

Viele Einwohner sind auch stationiert, arbeiten oder sind Familienangehörige von Angestellten auf dem NATO-Flugplatz in Geilenkirchen. Allein in Tüddern gibt es über 30 amerikanische Familien mit dem Gem. Selkant hat Dutzende mehr. Viele Kanadier am NATO-Stützpunkt leben auch in Selfkant. Englisch ist als Fremdsprache für Niederländisch und Deutsch in der gesamten Region ziemlich wichtig.

Galerie

Höngen, Kapelle (Sankt Lambertuskapelle) in der Straße

Tüddern, Kirche

Millen, Kirche: Propsteilkirche Sankt Nikolaus

Wehr, Kirche: Pfarrkirche Sankt Severinus

Saeffelen, Kapelle mit Kirche (katholische Pfarrkirche

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Selfkant

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