Senheim

Senheim, Landkreis Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Über Senheim

Stadt Senheim hat eine Bevölkerung von 606

Die nahe gelegenen Städte sind: Grenderich (2.6km), Nehren (1.8km), Ellenz-Poltersdorf (2.6km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.08333 Breitengrad und 7.21667 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Köln/Bonn (CGN) (88.4 km) und Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) (15.8 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
606
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Fotos von Senheim

Über Senheim

Senheim ist eine Ortsgemeinde - eine Gemeinde, die zu einer Verbandsgemeinde gehört, einer Art Kollektivgemeinde - im rheinland-pfälzischen Landkreis Cochem-Zell. Es gehört zur Verbandsgemeinde von Cochem, deren Sitz sich in der gleichnamigen Stadt befindet.

Erdkunde

Ort

Die Gemeinde liegt an beiden Ufern der Mosel. Das größere der beiden Zentren, auch Senheim genannt, liegt am rechten Ufer am Hunsrück, während das deutlich kleinere Zentrum von Senhals am linken Ufer oder der "Eifel-Seite" liegt. Die beiden Zentren sind seit 1967 durch eine Brücke miteinander verbunden.

Konstituierende Gemeinschaften

Senheims Ortsteile sind Senheim und Senhals.

Geschichte

Die früheste Aufzeichnung von 1067 belegt die Existenz von Beständen der Kölner Kirche in Senhals. Senheim wurde 1140 erstmals urkundlich erwähnt.

In Senheim herrschten drei Herren, nämlich der Kurfürst von Trier, der Graf von Sponheim und die Herren von Braunshorn-Metternich-Beilstein.

Senheim-Senhals war im Mittelalter eine wichtige Wegstation an der Handelsstraße, die aus den Niederlanden durch die Eifel über Senheim, durch den Hunsrück nach Frankfurt am Main und nach Augsburg führte. Schon im Mittelalter verdienten die Senheimer ihren Lebensunterhalt im Weinbau und in der Landwirtschaft (durch eine Art sich wandelnden Anbau). Aus der 1702 von Electoral-Trier erhobenen Besteuerungsstatistik geht hervor, dass die Weingärten in den Händen der Kirche und des Adels 300.000 Rebstöcke erreichten. Winzer hielten 200.000. Die Sponheims hielten die anderen 100.000.

Seit 1778 war der Kurfürst von Trier der einzige Landbesitzer. Während der Französischen Unabhängigkeitskriege wurde die Region 1793 und 1794 von französischen Truppen besetzt. 1798 wurde die Region Teil des Departements Rhin-et-Moselle und damit Teil Frankreichs. 1815 wurde es auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

Das Senheim des 17. und 18. Jahrhunderts mit seinen Befestigungen, Türmen, Zinnen und Toren sowie seiner großen Anzahl an herrschaftlichen Adels- und Klosterbauten endete am 13. August 1839 plötzlich: ein großes Feuer brach das mittelalterliche Dorf in kurzer Zeit ein zu Asche und Schutt. In dieser Katastrophe wurden 106 Häuser, 22 Weinpressehäuser und 7 Scheunen niedergebrannt. Die 1075 erbaute katholische Kirche mit ihrem großen Barockaltar von Januarius Zick und dem Pfarrhaus kam unversehrt durch das Feuer. Beim Wiederaufbau wurde ein umfassender Plan entwickelt, der 30 einheimische Familien ohne einen Wohnort im Dorf zurückließ. Für sie wurde auf den Höhen des Hunsrücks ein neues Außenzentrum errichtet. Es wurde die „Kolonie“ von Hoch-Senheim (hoch heißt auf deutsch) genannt, obwohl es kurz nach Fertigstellung den Namen Moritzheim erhielt, um seinen Sponsor, den Landrat Moritz, zu ehren.

Senheim gehört seit 1946 zum damals neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz. Gemäß dem Verwaltungsvereinfachungsgesetz vom 18. Juli 1970 wurde die Gemeinde mit Wirkung vom 7. November 1970 in die Verbandsgemeinde Cochem eingegliedert.

Politik

Gemeinderat

Der Rat besteht aus 12 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 mit Stimmenmehrheit gewählt wurden, und dem Ehrenbürgermeister als Vorsitzenden.

Bürgermeister

Senheims Bürgermeister ist Lothar Stenz, seine Stellvertreter sind Markus Görgen und Volker Ahnen.

Wappen

Das deutsche Wappenschild lautet: Das Wappen der Gemeinde Senheim zeigt in schwarz drei (2: 1) rotbewehrte silberne Löwen ..

Die Arme der Stadtverwaltung könnten in englischer Heraldik wie folgt beschrieben werden: Sable drei Löwen zügellose argent bewaffnete und verschmierte Gules.

Städtepartnerschaften

Senheim pflegt Partnerschaften mit folgenden Orten:

Recklinghausen, Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen

Kirchhellen, kreisfreie Stadt Bottrop, Nordrhein-Westfalen

Beide Partnerschaften bestehen seit 1935, und beide haben die Form eines Sponsorings, dessen Hauptziel es ist, das Weinfest in Senheim und andere lokale Veranstaltungen durch die Teilnahme von Personen dieser beiden Sponsorplätze zu "stabilisieren".

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gebäude

Die folgenden Gebäude oder Stätten sind im rheinland-pfälzischen Kulturdenkmalsverzeichnis aufgeführt:

St. Remigius-Kirche (Kirche St. Remigius), Kirchplatz 1 - Spätromanischer Westturm mit spätgotischer Kuppel Barocke aisleless Kirche, 1765-1769, Architekt Paul Stähling, Straßburg; Friedhof: Basaltischenkreuz, markiert mit 1615; gusseisernes Missionskreuz, markiert 1855; sechs Grabkreuze, 1689, 18. Jahrhundert; Grotte mit Madonnenfigur, 19. Jahrhundert; Kreuzigungsgruppe als Grabstätte, 20. Jahrhundert; Neoklassizisches Grab, 1910; Grabkapelle: Strebepfeiler mit Relief aus dem 18. Jahrhundert; in der Friedhofsmauer: Relief des Heiligen Remigius, 18. Jahrhundert; Streckenkreuzfragment, 17. Jahrhundert (?); Nordöstlich des von der Kirche ummauerten barocken Kreuzgartens, markiert 1784

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Senheim

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