Zazenhausen

Stuttgart, Stadtkreis Stuttgart, Regierungsbezirk Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

Über Zazenhausen

Die nahe gelegenen Städte sind: Stuttgart (6.8km), Möglingen (9.4km), Ludwigsburg (6.3km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.84074 Breitengrad und 9.19813 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Stuttgart (STR) (16.5 km) und Flugplatz Mannheim (MHG) (102.5 km)

Auf unseren Seiten finden Sie auch viele nützliche Informationen zu Zazenhausen. Dazu gehören Fotos von verschiedenen Orten der Siedlung und der Umgebung, eine Karte und eine detaillierte Wettervorhersage für die kommenden Tage. Für Sie eine Liste der beliebtesten Cafés, Bars und Restaurants, sortiert nach Art der Küche, mit Bewertungen von Besuchern und einer ausführlichen Beschreibung mit Fotos. Mit Hilfe unserer Website finden Sie eine anständige Übernachtungsmöglichkeit in Zazenhausen. Wählen Sie aus vielen Angeboten von Hotels, Motels, Hostels und Apartments. Und für eine bequemere Bewegung und einen Überblick über die abgelegenen Attraktionen von Zazenhausen und Baden-Württemberg können Sie ein Auto bei unseren Partnern mieten.

Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Abschnitt des besiedelten Ort

Wo in Zazenhausen bleiben

Booking.com

Fotos von Zazenhausen

Über Zazenhausen

Zazenhausen ist ein Stadtteil am nördlichen Rand der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Er gehört zum Stadtbezirk Zuffenhausen. Mit seiner ersten Erwähnung im Jahr 788 ist Zazenhausen hinter Cannstatt der zweitälteste Ort auf Stuttgarter Markung.

Geschichte

Zazenhausen wohl wohl wie Zuffenhausen eine alamannische Gründung des 7. Jahrhunderts gewesen sein. Der Ortsname Zazenhausen könnte in dieser Zeit seinen Ursprung gefunden haben. Man nimmt einen, einen alamannischen Sippenführer namens Azo sich mit seinem Gefolge am Ufer des Höheren Biberbachs (heute: Feuerbach) ansiedelte. Aus dem alamannischen „z'Azehause“, das heißt „zu Azenhausen“, wird später der Ortsname Zazenhausen. Urkundlich wurde der Ort zum ersten Mal in den Jahren 788 und 789 im Lorscher Codex und anlässlich des Dreiecks Schenkungen von Gütern an das Kloster Lorsch erwähnt. Mit der Schenkung vom 24. Juni 789 wurde auch eine dem heiligen Nazarius geweihte Kirche am Ort genannt. Was aus dem Lorscher Besitz geworden ist, ist unbekannt. Möglicherweise ging er in ein Wittumgut über, das ab dem 14. Jahrhundert in den Lagerbüchern des Klosters Bebenhausen erscheint. Neben dem Kloster Bebenhausen hatte auch das Kloster Lorch im hohen Mittelalter Besitz in Zazenhausen. Die Ortsherrschaft dagegen lag zu dieser Zeit bei den Herzögen von Teck. Ein Ortsadel von Zazenhausen Im 15. Jahrhundert ging die Ortsherrschaft als württembergisches Lehen über die Herren von Frauenberg und die Herren von Stammheim. Nach dem Aussterben der Stammheimer im Mannesstamm 1588 wurde das Lehen an deren Erben, den Herren Schertel von Burtenbach, vergeben. Im Dreißigjährigen Krieg und den darauf folgenden Zeiten stand das ganze Jahrhundert unter den Schrecken des Krieges, ohne jedoch von den Bewohnern verlassen zu werden.

Der Besitz in dem kleinen Bauerndorf war bereits um 1300 in verschiedenen Erblehenhöfen, über die die jeweiligen Grundherrschaften Verfügungsgewalt gehabt. Neben der Ortsherrschaft und den Klöstern Bebenhausen und Lorch hatten auch die Esslinger Katharinenspital, der Esslinger Klarakloster und die Dionysiuspfründe der Esslinger Stadtkirche Höfe am Ort. Diese Besitzverhältnisse blieben bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts in wenigen Minuten.

1737 erwarb Herzog Carl Rudolf das Rittergut von Burtenbach in Zazenhausen für das württembergische Herzogshaus. Gemeinsam mit Stammheim bildete Zazenhausen das Kammerschreiberei-Stabsamt, gleichwohl blieben einige Rechte des Ritterkanton Kocher am Ort bestehen. Die Einwohner des kleinen Ortes lebten schnell von der Landwirtschaft, vorwiegend wurde Getreidebau, aber auch Weinbau betrieben. 1799 gab es 30 Häuser und 16 Scheunen sowie sonstige Gebäude im Ort.

Bei der Neuorganisation der württembergischen Verwaltung wurde 1806 das Kammerschreiberei-Stabsamt Stammheim aufgelöst und Zazenhausen als Gemeinde der Klasse III zum Oberamt Cannstatt. 1923 ging aus dem Ort als selbstständige Gemeinde zum Amtsoberamt Stuttgart, aus der es mit der Eingemeindung nach Stuttgart 1933 wieder ausschied. Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke kam Zazenhausen 1956 zum Stadtbezirk Zuffenhausen.

Religionen

Eine dem Hl. Nazarius geweihte Kirche oder Kapelle bestand in Zazenhausen bereits während der ersten Nennungen des Ortes im Jahr 789. Die alte Kirche wurde vor 1300 durch das Kloster Bebenhausen erneuert und während der Zeit der Reformation abwechselnd nach 1534 zum neuen Glauben übertrat. 1581/82 wurde ein neues Gotteshaus aufgestellt, das wie schon in vorreformatorischer Zeit Filialkirche von Kornwestheim war. Erst 1867 wurde Zazenhausen zu einer selbstständigen Pfarrei erhoben.

Sehenswürdigkeiten

Die evangelische Nazariuskirche wurde 1581/82 erbaut. Die Kirche zeigt sich als Kulturdenkmal und seit etwa 1500 belegte Friedhof an. 1828 wurde an die Kirche das Schulhaus des Ortes angebaut.

Das Haus Schwarz in der Blankensteinstraße zählt in Zazenhausen zu den ältesten Gebäuden. Das in die Wand eingelassene Relief mit Josua und Kaleb sowie die Initialen JGDW stammt noch vom Erbauer Johann Georg Dockenwadel von 1550.

Der Meierhof in der Spitalhofstraße 10 ist einer der alten Erblehenshöfe in Zazenhausen. Er war einst im Besitz des Klosters Bebenhausen und kam 1739 an das Kloster Lorch.

Spitalhof, auch: KlarahofDer Spitalhof in der Spitalhofstraße 11 ist ein Fachwerkbau aus dem 19. Jahrhundert (Schlussstein datiert 1836) und gehörte zum Spital vom Klara-Hof Sirnau bei Esslingen.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Zazenhausen

X