Allmendingen

Alb-Donau-Kreis, Tübingen Region, Baden-Württemberg, Deutschland

Land:
Gemeinde:
Allmendingen
Bevölkerung:
4 316

Über Allmendingen

Allmendingen (deutsch Aussprache: [al -m ,ndɪŋən]) ist eine Gemeinde im Landkreis Alb-Donau in Baden-Württemberg.

Erdkunde

Allmendingen liegt am Schmiech in einem ursprünglich aus der Donau stammenden erodierten Tal, das den osteuropäischen Hochsträß vom Rest der Schwäbischen Alb trennt. Der höchste Punkt der lutherischen Berge (Ennahofen) liegt 750 Meter über dem Meeresspiegel. NN.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Schelklingen, im Osten an Altheim, im Süden und im Westen an Ehingen (Donau).

Gemeindeverordnung

Die Gemeinde Allmendingen besteht aus den Standorten Allmendingen (3304 Einwohner am 30. April 2009 ), Ennahofen (266 Einwohner), Grötzingen (296 Einwohner), Niederhofen (375 Einwohner) und Weilersteußlingen (249 Einwohner).

Geschichte

Der früheste Beweis für die Besiedlung von Menschen ist die Entdeckung eines Ziegelofens aus der römischen Besatzung im Bezirk Niederhofen.

Bevölkerungsentwicklung

Nach dem jeweiligen Gerichtsstand gibt es Einwohnerzahlen. Die Zahlen sind Zensusergebnisse (¹) oder offizielle Aktualisierungen des Statistischen Amtes Baden-Württemberg.

Politik

Der Rat Allmendingen hat nach den letzten Wahlen 20 Mitglieder. Die Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 führten zu folgenden offiziellen Ergebnissen. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,5%. Der Rat besteht aus den gewählten Ehrenratsmitgliedern und dem Bürgermeister als Vorsitzenden. Der Bürgermeister ist stimmberechtigt im Gemeinderat.

Party und Plätze:

CDU - 49,7% = 10 Sitze

Freie Wähler - 50,3% = 10 Sitze

Kamm

Blazon: Silber unter blauem Schildkopf, drei goldene Kugeln (Laibe), ein schwarzes aufrechtes Pferd mit roter Zunge.

Das Wappen vereint Elemente des Wappens der Herren von Freyberg (Bälle), deren Geschichte eng mit den Allmendingen verbunden ist, und der bürgerlichen Familie Renner (Pferd), die auch in Allmendingen Besitzungen hatte.

Wirtschaft

Transport

Allmendingen liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm und ist eine Regionalbahnhaltestelle. Es gibt stündliche Bahnverbindungen nach Ehingen (Donau) und Ulm. Allmendingen ist im Donau-Iller-Nahverkehrsverbund eingetragen.

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße B 492 Ehingen-Blaubeuren.

Etablierte Unternehmen

Der größte Arbeitgeber ist der automotive Burgmaier. Weitere Industrieunternehmen sind der Formhersteller Rampf sowie das Zementwerk Schwenk.

Freizeit- und Sportmöglichkeiten

Allmendingen verfügt über einen Außenpool. Es gibt auch einen Tennisplatz, eine Turn- und Sporthalle und das Fußballstadion des TSV Allmendingen.

Gemeindeentwicklung

Incorporations

Am 1. Januar 1974 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Ennahofen, Grötzingen, Niederhofen und Weilersteußlingen eingegliedert.

Renovierung des Zentrums

Die Gemeinde Allmendingen führt seit 2000 eine Umstrukturierung ihres Dorfes durch. In der Rehabilitationsabteilung I wurde das 1885 erbaute alte Schulhaus in ein Gemeindezentrum umgewandelt. Folgende öffentliche Bauabschnitte wurden realisiert:

Nördliche Hauptstraße (2001/2002)

Kirchplatz (2003)

Südliche Hauptstraße (2004)

Gestaltung des Stadtplatzes (2006)

Sehenswürdigkeiten

Gebäude

Pfarrkirche St. Maria Maria Himmelfahrt aus dem 15. Jahrhundert

Baronschloss von Freyberg, 16. Jahrhundert. Die Barone von Freyberg-Eisenberg sind seit Jahrhunderten in Allmendingen ansässig.

Alte Burg

Neues Schloss

Bemerkenswerte Leute

Joseph von Sontheimer (1787–1846), königlicher württembergischer Meister, Übersetzer arabischer Medizinrezepte für Avicenna

Albrecht von Freyberg (1876–1943), Marineoffizier, Vizeadmiral des Reichsmarines

Helmut Braig (1923–2013), Maler, Bildhauer, Autor

Ernst Geprägs (1929–2011), geboren in Grötzingen, Landwirt, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Allmendingen%2C_Baden-W%C3%BCrttemberg

X