Altenbuch

Landkreis Miltenberg, Unterfranken, Bayern, Deutschland

Land:
Staat:
Region:
Gemeinde:
Altenbuch
Bevölkerung:
1 273

Über Altenbuch

Altenbuch ist eine Gemeinde im Bezirk Miltenberg im Regierungsbezirk Unterfranken in Bayern und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft von Stadtprozelten. Altenbuch hat rund 1.200 Einwohner.

Erdkunde

Ort

Altenbuch liegt in der Region Bayerischer Untermain im Spessart.

Unterteilung

Die Gemeinde verfügt über folgende Gemarkungen: Altenbucher Forst, Oberaltenbuch, Unteraltenbuch, Altenbucher Leibstuhl.

Geschichte

Oberaltenbuch (ehemals zur Kartause Grünau gehörend) wurde 1806 im Fürstentum Aschaffenburg mediatisiert. Unteraltenbuch (Kurfürstentum Mainz) ging im Reichsdeputationshauptschluss an Fürstprimas von Dalberg-Fürstentum Aschaffenburg über. Nach den Pariser Verträgen von 1814 gehörten Oberaltenbuch und Unteraltenbuch zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreform in Bayern sind die Gemeinden Oberaltenbuch und Unteraltenbuch mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstanden.

Am 1. April 1938 wurden die beiden Gemeinden in die eine Gemeinde Altenbuch überführt.

Religion

Altenbuch gehörte ehemals zur katholischen Gemeinde Dorfprozelten und wurde erst 1760 zu einer eigenständigen Gemeinde. Die Wolfgangskirche wurde 1770 im Barockstil erbaut und mehrmals umgebaut und erweitert.

Demografie

Innerhalb der Stadtgrenzen wurden gezählt:

1970: 1.090 Einwohner

1987: 1,224 "

2000: 1,332 "

Führung

Wappen

Die Arme der Gemeinschaft könnten so beschrieben werden: Per blassem Dexter argent ein lateinisches Kreuz, unheimlich gleich wie das erste, in der Basis ein Eichenlaub, das sich palewallartig verändert.

Die Gemeinde wurde 1938 aus zwei ehemals getrennten gebildet, und für diese stehen die beiden Kreuze. Das Kreuz der Deutschen Ritter auf der Seite des Knechtes (rechte Seite des Armträgers, linke Seite des Betrachters) bezieht sich auf die Befehlshaber dieses Ordens von Prozelten, die ab 1317 im Unteraltenbuch Besitz hatten, und übte bis 1329 Blutgerichtsrechte in diesem Teil der Commandry aus. Im Jahr 1484 ging die Kommandantur an das Erzbistum Mainz über und blieb bis zum Ende des Alten Reiches im Jahre 1803 in ihrem Besitz Die Kartause von Grünau erinnert an die Herrschaft der Kartause in Oberaltenbuch ab 1657. Die Kartause wurde von Elisabeth von Hohenlohe gegründet und 1803 bei der Säkularisierung aufgelöst. Das Eichenlaub stellt die geographische Lage der Gemeinde im Spessart dar und verweist gleichzeitig auf die lange Tradition von Unteraltenbuch Forstwirtschaft. Seit dem späten 15. Jahrhundert war der Ort der Sitz eines der sechs "Reitförster"; seit dem späten 17. Jahrhundert hatte der Bezirkswald hier seinen Sitz. Auch nach der Verlegung nach Bayern blieb das Forstamt in Unteraltenbuch.

Die Arme wurden seit 1973 geboren.

Wirtschaft

Offiziellen Statistiken zufolge waren im Jahr 1998 22 Arbeitnehmer in den Sozialversicherungsbeiträgen beschäftigt. In den produzierenden Unternehmen waren es 116, in Handel und Verkehr 13. In anderen Bereichen waren 19 Beschäftigte im Sozialversicherungsbeitrag tätig und 532 dieser Arbeiter arbeiteten von zu Hause aus. In der verarbeitenden Industrie (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinbrüchen) und im Baugewerbe befanden sich jeweils 1 Unternehmen, und 1999 gab es elf landwirtschaftliche Betriebe mit einer Arbeitsfläche von 57 ha, davon 3 ha Ackerland und 49 ha Wiesenland.

Die kommunalen Steuern beliefen sich 1999 auf 464 Tsd. € (umgerechnet), wovon die Netto-Gewerbesteuer 19 Tsd. € betrug.

Bildung

In Altenbuch gab es 1999 folgende Einrichtungen:

Kindergärten: 50 Plätze mit 50 Kindern

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Altenbuch

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