Altendorf

Landkreis Bamberg, Regierungsbezirk Oberfranken, Bayern, Deutschland

Land:
Staat:
Gemeinde:
Altendorf
Bevölkerung:
1 995

Über Altendorf

Altendorf ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg in Bayern.

Erdkunde

Altendorf liegt in der Region Oberfranken-West.

Konstituierende Gemeinschaften

Das gleichnamige Zentrum von Altendorf hat 1.544 Einwohner, während das außerhalb gelegene Zentrum von Seußling (oder Seussling) 542 Einwohner hat (Stand 1. Januar 2003).

Die Gemeinde hat auch zwei traditionelle ländliche Landeinheiten, auch Gemendorf genannt, die auch Altendorf und Seußling genannt werden (es ist traditionell, dass eine Gemarkung nach einer Stadt oder einem Dorf benannt wird, die in der Nähe liegt).

Geschichte

Vor der Säkularisation gehörte Altendorf zum Hochkloster Bamberg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört die Gemeinde zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreform in Bayern entstand die heutige Gemeinde unter dem Gemeindeedikt von 1818.

Viele Funde aus keltischer Zeit weisen auf eine frühe Besiedlung hin. Während Altendorf 1096 zum ersten Mal als slawisches Runddorf erwähnt wurde, wurde das umliegende Zentrum von Seußling bereits um 800 als Kirchendorf erwähnt. Hier befand sich eine der 14 slawischen Kirchen Karls des Großen (Slavenkirchen). Seußlings Pfarrgebiet reichte bis weit in den Steigerwald hinein.

Religion

Die katholische Kirche in Altendorf ist an Sankt Bartholomäus, Buttenheim angeschlossen. Innerhalb der Gemeinde befindet sich auch die katholische Gemeinde Sankt-Sigismund Seußling.

Die Pfarrkirche St. Sigismund erhielt ihre Schirmherrschaft, als der heilige römische Kaiser Karl IV. Die Knochen des Heiligen von Saint-Maurice im Schweizer Kanton Wallis nach Prag verlegt hatte. Der Schrein wurde auch in Seußling abgesetzt und hielt einen der Arme des toten Königs als Relikt in der Pfarrkirche.

Konfessioneller Zusammenbruch der Einwohner:

Römisch-katholisch: 1.555

Evangelisch: 287

andere: 240

Bevölkerungsentwicklung

Innerhalb der Gemeindegrenzen wurden 1970 1 274 Einwohner gezählt, 1987 1 1 542 und 2000 2000 2 006. Im Juni 2007 lebten 1 963 Menschen in Altendorf.

Das Bevölkerungswachstum zwischen 1961 und 1971 betrug 80%, was auf die günstige Lage der Gemeinde für Verkehrsverbindungen und die weit verbreitete Bebauung zurückzuführen ist.

Politik

Bürgermeister ist Karl-Heinz Wagner von der CSU.

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern, die hier nach Partei- oder Wählergemeinschaftszugehörigkeit aufgeführt sind, und auch die Anzahl der Sitze, die jeweils besetzt sind:

CSU: 4

Unabhängiger Bürgerblock (UBB): 3

Zum Wohle der Bürger (ZWdB): 3

Freie Wähler Seußling (FWS): 3

Aktive Bürger (AKB): 1

Im Jahr 1999 beliefen sich die in Euro umgerechneten kommunalen Steuereinnahmen auf 1.002 Tsd. €, wovon die Gewerbesteuer (netto) 316 Tsd. € betrug.

Wappen

Altendorffs Arme könnten heraldisch so beschrieben werden: Unter dem Hauptgulle, darunter ein Schlüsselstück, fiel das Gebiss nach unten, in ein Pferd, das sich niedergelassen hatte.

Das deutsche Wappenschild erwähnt jedoch nicht, dass das Pferd trippant ist (mit einem erhobenen Vorderfuß stehend), und auch nicht, dass der Schlüssel des Schlüssels nach unten gerichtet ist, aber die Arme sind normalerweise so ausgeführt.

Das schwarze Pferd ist bereits auf einer Silbermünze zu sehen, die in den von den Kelten besiedelten Ländern gefunden wurde und etwa 80 v. Chr. Geschlagen wurde. Der silberne Schlüssel im Häuptling (Band an der Spitze eines Wappens) verweist auf die Verbindung zur alten Adelsfamilie von Schlüsselberg („Schlüssel“ bedeutet wörtlich „Schlüssel“).

Wirtschaft und Infrastruktur

Offiziellen Statistiken zufolge gab es 1998 in der Land- oder Forstwirtschaft keine Beschäftigten für die Sozialbeitragsbeiträge. In produzierenden Unternehmen gab es 616, in Handel und Verkehr 19. In anderen Bereichen waren 17 Beschäftigte im Sozialbeitrag und 689 dieser Arbeiter arbeiten von zu Hause aus. Sieben waren in verarbeitenden Betrieben (sowie im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen) beschäftigt. Vier Unternehmen befinden sich im Bau, und 1999 gab es 19 landwirtschaftliche Betriebe mit einer Arbeitsfläche von 393 ha, wovon 329 ha Ackerland und 64 ha Wiesenland waren.

Bildung

In Altendorf gab es 1999 folgende Institutionen:

Kindergärten mit 75 Plätzen für 59 Kinder

Schulen: Grundschule mit erster und zweiter Klasse

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Altendorf%2C_Upper_Franconia

X