Angelburg

Landkreis Marburg-Biedenkopf, Regierungsbezirk Gießen, Hessen, Deutschland

Land:
Staat:
Gemeinde:
Angelburg
Bevölkerung:
3 492

Über Angelburg

Angelburg ist eine Gemeinde im westlichen Marburg-Biedenkopf im nordwestlichen Mittelhessen in Deutschland.

Erdkunde

Geografische Position

Die Gemeinde liegt etwa 12 km südlich von Biedenkopf im Gansbachtal nördlich des Schelder Waldes, dessen Nordende aus der Angelburg (609 m ü. M.) mit ihrem Fernsehsender besteht.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde wird im Norden und Osten von Steffenberg begrenzt. Das Gemeindegebiet von Bad Endbach grenzt ebenfalls im Osten an Angelburgs Ortsgemeinschaft Bottenhorn. Im Süden grenzt Angelburgs Stadtgebiet an Siegbach und im Westen an Eschenburg, beide im Stadtteil Lahn-Dill.

Kommunale Abteilungen

Die Community besteht aus folgenden Orten:

Frechenhausen

Gönnern

Lixfeld

Geschichte

Die Gemeinde Angelburg begann zwischen 1972 und 1974 im Rahmen der hessischen Stadtreform.

Die Gemeinde Lixfeld hat eine mindestens bis ins Mittelalter zurückreichende Geschichte. Es wurde im Codex Eberhardi erwähnt, einer Zusammenstellung eines Mönchs in Fulda im 12. Jahrhundert, und die Erwähnung wurde durch ein späteres Dokument aus dem Jahr 1238 belegt. Dies war die erste urkundliche Erwähnung von Lixfeld.

Damals war das Dorf auch als Lixfeld bekannt, doch im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrmals umbenannt, als Lykisvelt oder Litzfeld, jetzt aber wieder Lixfeld.

Lixfeld gehörte zu den Wittengestein-Ländereien. Ausgrabungen auf dem Kirchberg haben ergeben, dass irgendwann im 9. oder 10. Jahrhundert in der Schlucht eine Burg mit Turm errichtet wurde, die die alte Straße überblickt. Lixfeld war auch einer der ältesten Plätze eines frühen mittelalterlichen Gerichts und erlebte damals eine Blütezeit. Der örtliche kaiserliche Graf zog in die Burg ein und hielt sich mit den örtlichen Freemännern unter einer großen Linde fest. Die Herren des Schlosses zwangen auch Kaufleute, die Straße unten zu nutzen, um Mautgebühren zu zahlen. In den Wäldern wurden Holzkohlefabriken errichtet, und in den Tälern waren Baumschulen und Schmiede mit dem Schmelzen und dem Eisenbearbeiten beschäftigt.

Im Jahr 1238 wurde das Gericht ein Zent (≈soke) der Grafen Battenberg, der es an den Mainzer Erzbischofssitz verkaufte. Ab 1246 besaßen die von Lixfelds und die Dörings das Gericht als Miterben.

In den Jahren 1321-23 wurde die Burg zu kirchlichen Zwecken umgebaut. Ein "Pfarrer von Lykisuelt" wurde 1334 erstmals erwähnt und eine Pfarrkirche 1358. Die Kirche stand unter der Diakonie Breidenbach und stand unter der Schirmherrschaft der Familien von Hohenfels und Döring.

Politik

Die Gemeinde ist Mitglied des interkommunalen Vereins Lahn-Dill-Bergland.

Gemeinderat

Nach den Kommunalwahlen am 06. März 2016 wurden die Sitze des Rates folgendermaßen verteilt:

CDU: 7 Sitze

SPD: 8 Sitze

BGL / FWG (Bürgerkoalition): 8 Sitze

Wappen

Die städtischen Arme könnten als Partyperfess beschrieben werden, oben in Azurblau streifte der Hessische Löwe Silber und Gules, oder schmatzte Gules, die eine Krone trugen, Oder darunter in drei dreizackigen Sternengules.

Der Löwe bezieht sich auf die frühhessische Herrschaft, und die drei Sterne stehen für die drei konstituierenden Gemeinschaften in Angelburg.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Angelburg

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