Arnstein

Landkreis Main-Spessart, Unterfranken, Bayern, Deutschland

Land:
Staat:
Region:
Gemeinde:
Arnstein
Bevölkerung:
8 107

Über Arnstein

Arnstein ((Hilfe · Info)) ist eine Stadt im Landkreis Main-Spessart im Regierungsbezirk Unterfranken in Bayern.

Erdkunde

Ort

Die Stadt liegt am Ufer des Wern und ist etwa 20 km von Schweinfurt und 25 km von Würzburg entfernt.

Konstituierende Gemeinschaften

Arnsteins Stadtteile sind:

Geschichte

Die Stadtrechte wurden 1333 von Kaiser Ludwig dem Bayer verliehen.

Das ehemalige Oberamt des Fürstbistums Würzburg war in Bayern zu Gunsten säkularisiert und ging 1805 an Großherzog Ferdinand von Toskana über, um das Großherzogtum Würzburg zu bilden.

Bevölkerungsentwicklung

1961: 7943

1970: 8403

1987: 7640

1995: 8092

2005: 8345

2010: 8090

2015: 8161

Politik

Stadtrat

-2002: Roland Metz (CSU / Junge Bürger)

2002-2014: Linda Plappert-Metz (CSU)

2014: Anna Stolz (SPD / Freie Wähler / Freie Werntalliste / Grüne).

Städtepartnerschaften

Cancale, Ille-et-Vilaine, Bretagne, Frankreich (seit 7. September 1988)

Łubniany, Bezirk Opole, Woiwodschaft Oppeln, Polen (seit 22. Mai 1993)

Wappen

Die Arme der Stadt könnten so beschrieben werden: Argent in der Basis ein Berg von drei Ecken, darauf ein Adler, der die Flügel unter Schutz stellte, mit Zobel bewaffneten Or und geschmolzenen Gules.

Das übliche deutsche Wort für Adler ist Adler, aber das poetische Wort Aar existiert ebenfalls. Das Substantiv Aar kann der schwachen Deklination folgen, wobei die Genitivform Aaren ist. Der „Dreierberg“ (in der deutschen Heraldik auch Dreiberg genannt) kann zudem als Stein betrachtet werden. Dies führt dazu, dass die Arme kippen, da der Name der Stadt, Arnstein, als "Adlerstein" bezeichnet werden kann. Dies ist das Bild, das von den Anklagen in den Armen vorgeschlagen wird. Das älteste bekannte Siegel der Stadt aus dem Jahr 1378 zeigte dieses Bild bereits, wie alle Siegel und Wappen von Arnstein seitdem, obwohl sich der Adler im Laufe der Zeit in Größe und Form verändert hat. Die Tinkturen sind seit 1544 bekannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gebäude

Die spätgotische Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Sondheim war bereits zur Zeit der Gründung von Sondheim die Pfarrkirche von Arnstein. In der Zeit, als Arnstein an die Herren von Hutten verpfändet wurde, diente es der Adelsfamilie als Familiengrab.

Das Rathaus wurde um 1550 an der Stelle eines älteren gotischen Gebäudes errichtet und 1754 renoviert. 1945 brannte es bis zum Fundament aus, wurde aber nach dem Krieg wieder in seiner alten Form errichtet.

Das Pfründnerspital ist ein historisches Gebäude, das 1555 im Auftrag von Moritz von Hutten erbaut wurde.

Das Balleshaus wurde 1725 vom Tuchmacher Georg Roth erbaut und diente über zweihundert Jahre als Wohnhaus. Die Stadt erwarb sie von ihren letzten Besitzern, der Familie Balles, und renovierte sie. Seitdem sind hier die Stadtbibliothek und das Archiv untergebracht.

In Arnsteins neuem Wohngebiet steht seit Ende der 1990er Jahre eine Reihenhausanlage mit 20 Niedrigenergiehäusern, den sogenannten Arnsteiner Sonnenhäusern. Ein Teil der Energieversorgung stammt von einer Sonnenkollektorfläche von mehr als 210 m², durch die Wasser erhitzt und Hauswärme bereitgestellt wird. Darüber hinaus können 95% der Raumwärme durch ein kontrolliertes Lüftungssystem zurückgewonnen werden. Durch die Verwendung von Regenwasser zur Toilettenspülung, die Wahl umweltfreundlicher Baumaterialien, der Verzicht auf Keller, die Isolierung der Häuser und andere Maßnahmen könnten weitere energiesparende und umweltschonende Maßnahmen verwirklicht werden. Die „Sonnenhäuser“ wurden von den 20 Bauherren im Rahmen des Förderprogramms für experimentelle Wohngebäude gemeinsam gebaut, wodurch die Anschaffungs- und Planungskosten gesenkt wurden.

Monumente

Nicht weit außerhalb von Arnstein, in der Bundesstraße 26a in Richtung Schwebenried, befindet sich das Schnittpunktdenkmal. Es markiert die Stelle, an der der 50. Breitengrad des nördlichen Breitengrades den 10. Längengrad des östlichen Längengrades kreuzt: 50 ° N 10 ° E / 50 ° N 10 ° E / 50; 10

Wirtschaft und Infrastruktur

Solarpark

Im Mai 2005 wurde in der Nähe von Arnstein (Erlasee) der größte Solarpark der Welt errichtet.

MIWE

Der größte Arbeitgeber der Stadt seit über 80 Jahren ist die Firma MIWE GmbH. Heute arbeiten im Hauptwerk von MIWE in Arnstein rund 400 Arbeiter Industrieöfen, Backöfen für Bäckereien und Backwaren sowie Kühltechnikprodukte.

Bildung

Ab 2007 bestanden folgende Einrichtungen in Arnstein:

Michael-Ignaz-Schmitt-Realschule

Grundschule und Hauptschule

Kindergärten

Erholung

Der Naturbadesee Arnstein liegt in unmittelbarer Nähe der Stadt. Der Badesee wurde 1997 im Zuge der kleinen Gartenschau angelegt. Dort gibt es verschiedene Liegewiesen, ein Floß, ein Beachvolleyballfeld und einen Kiosk mit Seeterrasse. Für Kinder gibt es einen Spielplatz mit einem Weidendorf (Weidendorf) und einem Naturspielplatz.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Arnstein

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