Asbach-Bäumenheim

Landkreis Donau-Ries, Schwaben, Bayern, Deutschland

Land:
Staat:
Region:
Gemeinde:
Asbach-Bäumenheim
Bevölkerung:
4 364

Über Asbach-Bäumenheim

Asbach-Bäumenheim ist eine Gemeinde im bayerischen Landkreis Donau-Ries in Bayern.

Erdkunde

Bezirke

Asbach

Bäumenheim

Hamlar

Meyfried

Königsmühle

Geschichte

Anfänge

Bereits in der frühen Bronzezeit war die Ebene zwischen Donau und Lech besiedelt, was durch die Entdeckung eines Skelettgrabes bei Hamlar belegt wurde. In römischer Zeit führte die Via Claudia Augusta durch das heutige Gemeindegebiet.

1250 - Dreißigjähriger Krieg

Um 1250 wird der Weiler Baebenheim (Heimat von Babo) in den Dokumenten Aspach und Hamel erwähnt. Die Bezirke entwickelten sich im Laufe der Zeit nur langsam und das herrschaftliche System war stark fragmentiert. Durch die Nähe zur Reichsfürsorge Wörth (Donauwörth) war eine starke Abhängigkeit gegeben. Marcus Fugger wurde von Nikolaus Fugger und Teilen der Stadt erworben. Im Dreißigjährigen Krieg kam es zu schweren Verwüstungen der Schweden unter Gustav II Adolf.

1739 - 1844

Der bayerische Kurfürst 1739 kaufte und pflegte sie bis 1806 ein eigenes Territorium. Im Jahre 1818 wurde die Gemeinde Asbach gegründet.

Bis zum 19. Jahrhundert waren die Orte unbedeutende Weiler. 1844 wurde die Ludwig-Süd-Nord-Bahn direkt durch das Gelände geöffnet. In dieser Zeit wurde von Max Drossbach Bäumenheim in einer Leinenmühle eröffnet. So entwickelte sich Bäumenheim in der Industriestadt kurze Zeit.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil der Messerschmitt-Kompanie in das Dorf verlegt. Von August 1944 bis April 1945 befand sich auf dem Gelände der heutigen Firma Dechentreiter das Außenlager Asbach-Bäumenheim. Die rund 500 KZ-Häftlinge mussten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion leisten. Bei einem Bombenanschlag am 19. März 1945 starben eine unbekannte Anzahl von KZ-Häftlingen. Es gibt einen Gedenkstein, der an die Opfer erinnert.

1958 erhielt das Dorf den Namen Asbach-Bäumenheim.

Bürgermeister

seit 2014: Martin Paninka (SPD)

Otto Uhl (2002–2014) (CSU)

Hans Eichhorn (1978–2002) (CSU)

Wirtschaft und Infrastruktur

In Asbach-Bäumenheim gibt es zwei große Unternehmen:

AGCO Fendt mit 1000 Mitarbeitern

Grenzebach Maschinenbau (im Bezirk Hamlar)

Der Verkehr

Durch die Stadt führen die beiden Hauptstraßen und Eisenbahnlinien Nürnberg-Augsburg und Donauwörth-Ingolstadt. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Augsburg, die Regionalbahn hält in jeder Richtung stündlich. Der Bahnhof in Hamlar wird nur als Betriebsstation genutzt. Es gibt keine planmäßigen Personenzüge mehr.

Der Sonderflugplatz Donauwörth-Genderkingen liegt teilweise im Stadtgebiet.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Asbach-B%C3%A4umenheim

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