Bad Hersfeld, Kreisstadt

Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Regierungsbezirk Kassel, Hessen, Deutschland

Land:
Staat:
Gemeinde:
Bad Hersfeld, Kreisstadt
Bevölkerung:
28 772

Über Bad Hersfeld, Kreisstadt

Die Festspiel- und Kurstadt Bad Hersfeld (der deutsche Name der Stadt war Herolfisfeld) ist der Bezirkssitz des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im Nordosten Hessens, etwa 50 km südöstlich von Kassel .

Landesweit ist Bad Hersfeld vor allem für die Bad Hersfelder Festspiele bekannt, die seit 1951 jedes Jahr in der Klosterruine stattfinden. Diese sollen die größte romanische Kirchenruine Europas sein.

1967 veranstaltete die Stadt das siebte Hessentag-Staatsfest.

Erdkunde

Ort

Die Stadt liegt im Hersfelder Becken, das von den Gabeln der Fulda und der Haune gebildet wird. Die Innenstadt liegt am linken Ufer der Fulda. Darüber hinaus münden der Geisbach und der Solz im Stadtgebiet in die Fulda. Im Südwesten liegen die Vogelsberge, im Nordwesten der Knüll und im Nordosten der Seulingswald (im Hintergrund dieses Bildes sichtbar).

Der niedrigste Punkt der Stadt befindet sich auf 195 m ü. M. in dem Gebiet, in dem der Solz in die Fulda mündet. Der höchste Punkt innerhalb der Stadtgrenzen ist der Laxberg im Knüllgebirge auf 408 m.

Man kann sagen, dass die Stadt sowohl zu Nordhessen (Nordhessen) als auch zu Osthessen (Osthessen) gehört.

Die nächsten Städte sind Kassel (52 km nördlich), Gießen (79 km südwestlich), Fulda (36 km südlich) und Eisenach (45 km östlich). Durch Bad Hersfeld verläuft die Deutsche Fachwerkstraße, eine Ferienstraße, die viele der deutschen Fachwerkhäuser und Gebäude zeigt.

Geologie

Die Altstadt steht auf einem Schwemmfächer aus Kies und Kies, der zwischen Fulda und Geisbach angespült wurde. Auch im Fulda-Tal findet man Kies und Kieselsteine aus dem Holozän, die meist aus Schwemmland stammen. Durch sie werden Schichten aus überschwemmten Löss und Lehm pleistozänischen Ursprungs geführt. Der Kies und die Kieselsteine bestehen zu einem großen Teil aus Middle Bunter, dem am weitesten verbreiteten Stein. Im Westen und Osten reicht diese Schicht von der germanischen Trias auf der Stellerskuppe (480,5 m ü. M.) und der Haukuppe (446,1 m ü. NN) bis auf 400 m ü. Im Osten, auf der Wippershainer Höhe (Höhen), erreicht die Schicht bis zu 440 m ü. Die Untergrenze des Middle Bunter liegt auf etwa 110 m ü. NN.

Neuere Mineralschichten aus der Trias sind nur in vereinzelten Ablagerungen und diskontinuierlichen Schichten innerhalb der Stadtgrenzen zu finden. Dies ist die Röt-Formation, die in den Oberläufen der vielen kleinen Bäche rund um die Stadt auftaucht. Der darunter liegende Unter- oder Mittlere Muschelkalk ist nur in einem schmalen, von Westen nach Osten verlaufenden Graben zwischen Heenes und Oberrode nördlich der Innenstadt zu finden. Die neueste Mineralschicht aus der Trias - der Untere Keuper (zum Beispiel der sogenannte Lettenkohlensandstein) - ist nur in der Region unter einem Lavafluss erhalten, der sich in der Nähe der Stadt nicht oberirdisch zeigt.

Aufgrund der Erhebung in der Jura- und Kreidezeit gibt es keine Mineralschichten aus diesen geologischen Zeiträumen. Vulkanfelsen aus dem Miozän sind auf der Haukuppe zu finden.

Mineralschichten, die hier nicht an die Oberfläche gelangen, sind die Lower Bunter, die aus einer Tiefe von etwa 90 m unterhalb der Stadt (etwa 110 m über dem Meeresspiegel) bis etwa 390 m weiter nach unten und in noch tieferen Tiefen Upper führen und unterer Zechstein aus dem Perm. Aus dieser Schicht stammen die beiden Mineralquellen in Bad Hersfeld. Diese Schicht wird auch im Untertagebau von der 400-Meter-Ebene auf der Werra (Heringen, Philippsthal) und der Fulda (Neuhof bei Fulda) verwendet, wodurch Kali gewonnen wird.

Umfang des Gemeindegebiets

Die heutige Hauptstadt erstreckt sich über die Hänge des Tagebergs (323,5 m), des Frauenbergs (310 m), des Wehnebergs (320 m) und des Wendebergs (291 m) und reicht weiter in die Täler des Meisebachs und des Geisbachs . Von Südwesten nach Nordosten erstreckt es sich etwa 4,5 km und von Nordosten nach Südwesten etwa 3,5 km.

Die Altstadt im Fulda-Tal hat eine ovale Form und eine Fläche von etwa 40 ha. Sie erstreckt sich von West nach Ost etwa 960 m und von Süd nach Nord etwa 570 m. Dies ist heute noch deutlich zu sehen, denn wo einst der Stadtgraben um die Stadt herum führte, führt heute eine Ringstraße, die den Verkehr um sie herumführt.

Konstituierende Gemeinschaften

Neben dem Hauptort - auch Bad Hersfeld genannt - hat die Stadt die umliegenden Zentren Allmershausen, Asbach, Beiershausen, Eichhof, Heenes, Hohe Luft, Johannesberg, Kathus, Kohlhausen, Petersberg und Sorga.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bad_Hersfeld

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