Bad Soden-Salmünster

Main-Kinzig-Kreis, Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Deutschland

Land:
Staat:
Gemeinde:
Bad Soden-Salmünster
Bevölkerung:
13 365

Über Bad Soden-Salmünster

Bad Soden-Salmünster ist eine Stadt im Landkreis Main-Kinzig in Hessen. Es liegt am Fluss Kinzig zwischen Fulda und Hanau. Es hat eine Bevölkerung von ungefähr 13.000.

Erdkunde

Ort

Die Gemeinde liegt zu beiden Seiten des Kinzig im Landkreis Main-Kinzig in Hessen. Sein Territorium erstreckt sich im Norden in die Hügel des Vogelsbergs und im Süden in den Spessart.

Die beiden Hauptbevölkerungszentren Bad Soden und Salmünster liegen beide im Kinzigtal.

Unterteilung

Die Stadt Bad Soden-Salmünster besteht heute aus den folgenden 11 Stadtteilen: Ahl , Alsberg , Bad Soden, Hausen, Eckardroth , Katholisch-Willenroth, Kerbersdorf , Mernes , Romsthal , Salmünster und Wahlert .

Bad Soden und Salmünster sind die beiden Kernstadtteile. Die jetzige Gemeinde wurde in der Gebietsreform von 1970, 1972 und 1974 gegründet.

Nachbargemeinden

Von Norden im Uhrzeigersinn sind die Nachbargemeinden Birstein, Steinau an der Straße, Gutsbezirk Spessart (ein Gebiet ohne Eigenbesitz um das Stadtteil von Alfeld), Bad Orb, Wächtersbach und Brachttal. Das Stadtteil Mernes ist vom Gutsbezirk Spessart vom restlichen Gemeindegebiet getrennt. Es grenzt auch an Forst Aura (ein anderes nicht eingebettetes Waldgebiet und Teil des Main-Spessart-Kreises in Bayern) und Jossgrund.

Geschichte

Salmünster als Siedlung stammt vermutlich aus dem 9. Jahrhundert, wird jedoch erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1000 als Salchenmunster erwähnt. Soden, wahrscheinlich von der Abtei Fulda geschaffen. 909, erscheint in einem Dokument von ca. 1190, als Sodin bezeichnet. Um 152 ließ der Abt des Klosters Fulda die Burg Stolzenberg (siehe unten) errichten. Die Stadtrechte wurden 1296 (Soden, aber Stolzenthal) und 1320 (Salmünster) von König Adolf bzw. Kaiser Ludwig verliehen. 1536 wurde das Huttenschloss (siehe unten) errichtet : 71

Im Mittelalter waren die Salzwerke in Soden eine wichtige Einnahmequelle. Seit dem 12. Jahrhundert wurde das Wasser der hiesigen Brunnen mit hohem Salz- und Eisengehalt zur Salzgewinnung genutzt. Die Quellen und das Dorf wurden 1330 vom Abt von Fulda an die Herren von Hutten verpfändet, die zunächst in Stolzenfels lebten, bevor sie Mitte des 16. Jahrhunderts in einen neuen Palast umzogen. Als die Hutten-Familie in finanzielle Schwierigkeiten geriet, belasteten sie das Gebiet mit dem Mainzer Erzbischof. Die zeitliche Organisation des Erzstifts, der Erzstift, betrieb jedoch bereits Salzwerke in der nahe gelegenen (Bad) Orb. Um interne Konkurrenz zu vermeiden, wurde die Salzproduktion in Soden im späten 16. Jahrhundert eingestellt. : 70-1

Der Salzbrunnen (Barbarossaquelle) wurde 1837 wiederentdeckt, und Robert Bunsen führte 1838 eine Analyse des Brunnenwassers durch. Im Jahr 1872 erhielt Soden die Erlaubnis, die Brunnen für ein Spa zu nutzen. Das erste Kurhaus wurde 1889 errichtet. Zu dieser Zeit war die Region Teil des Königreichs Preußen. Soden ist seit 1928 Heilbad und wird deshalb "Bad Soden" genannt. : 70-1

Gründung der heutigen Stadt

Die heutige Stadt wurde erst am 1. Juli 1974 gegründet, als die Städte Salmünster und Bad Soden bei Salmünster fusionierten. Bei früheren Gebietsreformen war Wahlert ab 1. Dezember 1970 ein Teil von Bad Soden. Ahl und Eckardroth folgten am 1. April 1972. Alsberg und Hausen wurden am 1. Januar 1970 mit Salmünster fusioniert, gefolgt von Kerbersdorf und Romsthal am 1. Dezember 1970 und Katholisch-Willenroth am 1. Juli 1972.

Seit 1974 ist die Stadt Teil des Main-Kinzig-Viertels, früher war sie Teil des Bezirks Schlüchtern.

Regierung

Bürgermeister ist Lothar Büttner.

Bemerkenswerte Gebäude

Burg Stolzenberg - Ruine einer mittelalterlichen Hügelburg nordöstlich von Bad Soden. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg von kroatischen Truppen zerstört, die dem Kaiser unter dem Kommando von Johann Ludwig Hektor von Isolani dienen.

Huttenschloss Bad Soden - ein um 1536 von Lukas von Hutten erbautes Stadtschloss

St. Peter und Paul (Salmünster) - die heutige barocke Pfarrkirche wurde zwischen 1737 und 1745 erbaut. Es ist Teil des Ensembles des Franziskanerklosters in Salmünster.

Schloss Hausen (Bad Soden) - das ursprüngliche Schloss wurde 1540 erstmals erwähnt. Unter Daniel Brendel von Homburg wurde es zu einem kleinen Schloss umgebaut. Heute dient es als Jugendherberge und ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

St. Laurentius - gotische Wiederbelebungskirche in Bad Soden

Wallfahrtskirche Heiliges Kreuz - kleine Kirche in Alsberg

Wasserwerk Mernes - Wasserwerk, das 1914 von den Preußen errichtet wurde, um das militärische Übungsgelände zwischen Bad Orb und Jossgrund mit Wasser zu versorgen. Es wurde 1952 von der Stadt Frankfurt gekauft, als es erneut das Ferienlager Wegscheide übernahm (siehe Stalag IX-B). Die Mernes versorgten das Lager lange mit Wasser, bis es durch eine neue Wasserleitung von Bad Orb ersetzt wurde. Mernes verwendet immer noch Wasser, das aus den Werken gepumpt wurde.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bad_Soden-Salm%C3%BCnster

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