Bartenshagen-Parkentin

Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Land:
Gemeinde:
Bartenshagen-Parkentin
Bevölkerung:
1 230

Über Bartenshagen-Parkentin

Bartenshagen-Parkentin ist eine Gemeinde im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern.

Erdkunde

Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Bartenshagen, Parkentin, Hütten, Neuhof und Bollbrücke.

Bartenshagen-Parkentin liegt zwischen Bad Doberan und der Hansestadt Rostock. Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen: Bartenshagen liegt auf der leicht erhöhten Grundmoräne von Haegerort, etwa 7 km vom Ostsee entfernt. Parkentin liegt etwa 3 km südlich vom Zentrum von Bartenshagen. Die Gemeinde zeichnet sich durch Ackerland aus, das überwiegend für den Ackerbau genutzt wird. Südlich von Parkentin bei Neuhof und nördlich von Bollbruecke gibt es einige Wiesenflächen. Der Südwesten der Gemeinde wird vom Huetter Wohld dominiert, in dem sich viele künstliche Fischteiche befinden, von denen rd. 180 Hektar liegen innerhalb der Gemeinde. Der höchste Punkt der Gemeinde (80 m ü. M.) liegt in Huetter Wohld an der Grenze zu Ivendorf. Von hier aus fällt das Gelände nordöstlich über Hütten (35 m) bis zur Mündung des Waidbachs bei 22 m. Hier befindet sich der größte Tarn der Gemeinde, der durch die Torfgewinnung entsteht. Das Gelände steigt dann bis Parkentin (26 m) an und fällt dann in nördlicher Richtung ab. Der tiefste Punkt (6 m) liegt an der nordöstlichen Gemeindegrenze von Bargeshagen an der B105. Der Rotbach durchquert an dieser Stelle auch die Gemeinde. Am westlichen Rand, an der Grenze zu Bad Doberan, befindet sich ein 78 Hektar großer Teil des Walkmüller Holzes. Die Stege, die der Waidbach südlich von Parkentin bildet, fließen in nördlicher Richtung durch das 3,3 km lange, lineare Dorf Bartenhagen.

Im Süden der Gemeinde liegt die ehemalige Deponie der Stadt Rostock, die im Jahr 2000 geschlossen wurde und einen bemerkenswerten Hügel von 26 Hektar umfasst.

Geschichte

Parkentin wurde erstmals 1177 aufgenommen und gehörte bis 1552 zum Kloster Bad Doberan. Die Kirche wurde ab dem 13. Jahrhundert in mehreren Etappen errichtet. Der älteste Teil ist der Chor. Fresken aus dem 15. Jahrhundert wurden 1899 entdeckt und restauriert. Spät hinzugekommen ist der Turm mit vier Giebeln. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1615.

Um 1300 gehörte auch Rabenhorst (Rethwisch) zeitweise zur Pfarrgemeinde. Im Jahre 1333 übernahm Herzog Albrecht der Zweite die Kontrolle über Parkentin an das Kloster. Nach der Säkularisierung und der Auflösung des Klosters kehrte die Kontrolle über die Pfarrgemeinde in das Herzogtum zurück. Der erste evangelische Pfarrer, der vom Herzog und nicht vom Kloster ernannt wurde, war Brand Meseke 1557.

Der Weiler Hütten wurde 1268 erstmals urkundlich erwähnt. In Huetter Wohld, einem ausgedehnten Buchenwald, fanden die Mönche aus Bad Doberan ideale Bedingungen für Fischteiche und schufen eine Reihe von Stauseen, die heute noch genutzt werden. Aufgrund der örtlichen Verfügbarkeit von Quarzsand und des Waldes als Brennstoff wurde von den Mönchen ab 1268 eine Glashütte (Glashütte, die zum Namen Hütten führte) betrieben.

Der Weiler Neuhof wurde 1383 erstmals urkundlich erwähnt und 1927 der Gemeinde Parkentin hinzugefügt.

Transport

Das nördliche Ende von Bartenshagen grenzt an die Bundesstraße 105 zwischen Rostock und Bad Doberan. Parkentin liegt an der Bahnstrecke von Tessin / Rostock nach Wismar. Buslinien verbinden die Gemeinde mit Bad Doberan und Rostock.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bartenshagen-Parkentin

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