Bensheim

Landkreis Bergstraße, Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Deutschland

Land:
Staat:
Gemeinde:
Bensheim
Bevölkerung:
39 395

Über Bensheim

Bensheim ist eine Stadt im südhessischen Bergstraße. Bensheim liegt an der Bergstraße und am Rande des Odenwaldes und bietet gleichzeitig einen freien Blick über die Rheinebene. Mit rund 40.000 Einwohnern (2016) ist es die größte Stadt des Bezirks.

Erdkunde

Ort

Die Stadt liegt am östlichen Rand des Rheins an den Hängen des westlichen Odenwaldes an der Bergstraße. Die nächsten größeren Städte sind Darmstadt (etwa 22 km nördlich), Heidelberg (etwa 35 km südlich), Worms (etwa 18 km westlich) und Mannheim (einige) 32 km südwestlich. Der Bezirkssitz von Heppenheim liegt etwa 5 km südlich.

Die Lauter fließt durch Bensheim und kommt aus dem östlichen Lauter-Tal, das nach seiner Durchquerung durch Bensheim als Winkelbach bekannt ist. Im Süden der Stadt verläuft der Meerbach, der ebenfalls aus dem Odenwald (aber aus dem Zelltal) kommt. Meist unterirdisch und nur oberirdisch am westlichen Stadtrand gelegen, ist der Neue Graben, der von der Lauter abzweigt.

Nachbargemeinden

Bensheim grenzt im Norden an die Stadt Zwingenberg und die Gemeinden Alsbach-Hähnlein und Seeheim-Jugenheim (beide in Darmstadt-Dieburg), im Osten an die Gemeinde Lautertal, im Süden an die Stadt Heppenheim und im Westen über die Stadt Lorsch und die Gemeinde Einhausen.

Konstituierende Gemeinschaften

Bensheim ist grob unterteilt:

Die Hauptstadt östlich der Eisenbahnlinie (Altstadt und Stadtrand) mit vielen modernen Stadterweiterungsentwicklungen (z. B. die Stadtteile Brunnenweg, Metzendorf, Griesel, Meerbach und Hemsberg);

Die Weststadt westlich der Eisenbahnlinie (z. B. die Stadtviertel Port Arthur, Marokko, Leibweh und Kappesgärten);

Das äußerste Zentrum von Auerbach nördlich der Hauptstraße an der Bergstraße;

Die äußeren Zentren Hochstädten, Schönberg, Wilmshausen, Gronau und Zell in den nahen Odenwaldtälern;

Die Außenbezirke Langwaden, Fehlheim und Schwanheim im Hessischen Ried (Teil des Rheins in Hessen).

Klima

Bensheim ist, wie auch an anderen Orten entlang der Bergstraße, besonders bekannt für sein besonders mildes und sonniges Klima mit jährlich rund 2.000 Sonnenstunden und dem frühesten Frühlingsbeginn in Deutschland. Unter dem Schutz des Odenwaldes gedeihen hier Kiwis, Mandeln, Feigen und Pfirsiche, die der Bergstraße den Spitznamen "Deutschlands Riviera" geben.

Die Stadt Bensheim fördert den Anbau von Mandelbäumen, zum Beispiel in den Vorgärten der Menschen. In Bensheim gibt es jedes Jahr sogar eine Blütenkönigin. Sie wird jedes Jahr vom Automobilclub Bensheim vertreten und ist seit Jahrzehnten das Markenzeichen von Bensheim im In- und Ausland.

Geschichte

Bensheim ist aus einem Dorf hervorgegangen, das im 8. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert erhielt Bensheim die Stadtrechte. Am 26. März 1945 wurde ein Großteil der Altstadt durch Brandbomben zerstört.

Siedlungsgeschichte

Das Gebiet von Südhessen war schon früh besiedelt. Die zahlreichen Funde aus archäologischen Ausgrabungen reichen bis in die Zeit der Linearkeramik- und Corded-Ware-Kulturen (etwa 2500 bis 1500 v. Chr.) Zurück, Völker, die Getreide züchteten, und Vieh.

Mittelalter

Im Jahr 765 wurde Basinsheim im Codex Laureshamensis der Abtei Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. Ihre Gründung geht möglicherweise auf einen Ritter namens Basinus zurück, der die Rechte erhielt, eine Siedlung zu gründen.

Der Name wurde von Basinsheim in Basinusheim und dann in Besensheim geändert, um schließlich Bensheim zu werden. Bemerkenswert ist, dass die Stadtrechte am 5. März 956 früh von Kaiser Otto I verliehen wurden. Dem Dokumententext lässt sich entnehmen, dass Otto I anlässlich seines Aufenthaltes in Frankfurt am Main zusammen mit seiner Frau Adelheid den Lorsch verlieh Das älteste Marktprivileg der Abtei. Das Konzept, im Original publicae mercationes genannt, weist auf die Gemeinschaft hin, in der öffentlicher Kauf und Verkauf erlaubt war. Es kann immer noch nicht davon ausgegangen werden, dass dies zu einem regelmäßigen Jahres- oder Wochenmarkt geführt hat. In der Belagerung von 1301 durch König Albrecht I. wurden große Teile der Stadt zerstört.

Als Friedrich II. Dem Erzbischof Siegfried III. Von Eppstein das Gebiet des inzwischen verlassenen Lorsch-Kloster widmete, wurde Bensheim Teil des Mainzer Kurfürstentums und erhielt wahrscheinlich nur wenige Jahrzehnte später Stadtrechte, was jedoch nur durch eine Urkunde belegt wird ausgestellt im Jahre 1320.

Frühe Neuzeit

In den heutigen Außenbezirken von Auerbach und Schönberg grenzt Bensheim an das, was das Oberland war - "Oberes" bezieht sich hier auf die Geographie der Grafen von Katzenelnbogen und auf die Gebiete der Schenken von Erbach. Als die Katzenelnbogens 1479 ausstarben, wurde die hessische Landgrafschaft ein Nachbar im Norden. 1532 wurden die Erbachs zu Grafen erhoben und die Grafschaft Erbach wurde im Osten ein Nachbar.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bensheim

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