Berndorf

Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Land:
Kreis:
Gemeinde:
Berndorf
Bevölkerung:
537

Über Berndorf

Berndorf ist eine Ortsgemeinde - eine Gemeinde, die zu einer Verbandsgemeinde gehört, einer Art Sammelgemeinde - in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Es gehört zur Verbandsgemeinde Hillesheim, deren Sitz sich in der gleichnamigen Stadt befindet.

Erdkunde

Ort

Berndorf liegt zwischen Hillesheim und Kerpen, südwestlich der letzteren in der Vulkaneifel, einem Teil der Eifel, der für seine Vulkangeschichte, seine geografischen und geologischen Besonderheiten bekannt ist und heute sogar aktiv ist, einschließlich Gasen, die manchmal aus der Erde stammen.

Geschichte

Berndorf wurde 1121 erstmals urkundlich erwähnt.

Berndorf - damals noch als Berendorf bekannt - gehörte ab dem 14. Jahrhundert zum Kurfürstentum Trier und lokal zum Amt Hillesheim. Laut einer „Schirmherrschaft unter Eid“, die zwei Amtmänner 1379 durchgeführt hatten, übten die Markgrafen von Jülich auch ihre Rechte in „Berendorf“ aus.

Im Zusammenhang mit den Napoleonischen Kriegen wurde die Region 1794 unter französische Verwaltung gestellt und gehörte ab 1798 zum Kanton Daun in der Abteilung von Sarre.

Nachdem das Rheinland 1815 im Rahmen der auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträge an das Königreich Preußen übergeben worden war, gehörte Berndorf zur Bürgermeisterei von Kerpen im 1816 neu entstandenen Stadtteil Daun.

Im Zuge der Verwaltungsumstrukturierung in Rheinland-Pfalz ging die Gemeinde 1970 an die Verbandsgemeinde Hillesheim über.

Politik

Gemeinderat

Der Rat besteht aus 12 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 mit Stimmenmehrheit gewählt wurden, und dem Ehrenbürgermeister als Vorsitzenden.

Wappen

Das deutsche Wappenschild lautet: In silbern vor rot gespaltenem Schilde vorn ein rotes Balkenkreuz, hinten ein goldener Schlüssel mit abgewendetem Bart.

Die Arme der Stadtverwaltung könnten in englischer heraldischer Sprache so beschrieben werden: Je bleicher, argent a cross gules und gules a key palewise, die Stationen zu Chef und unheimlich, Or.

Das Kreuz auf der rechten Seite (rechte Seite des Armträgers, linke Seite des Betrachters) steht für das alte Kurfürstentum Trier, während der Schlüssel der unheimlichen Seite (linke Seite des Armenträgers, rechte Seite des Betrachters) für den Schutzpatron der Pfarrgemeinde Peter steht.

Die Waffen wurden seit dem 7. August 1961 getragen, als sie vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt wurden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gebäude

Im Zentrum des Dorfes steht die romanische Festungskirche in der Kiefernstraße 4, die heute als Friedhofskapelle dient. Es ist ein kleines, aisleeless-Gebäude von 1513 bis 1515 mit einem ummauerten Friedhof. Der Westturm stammt aus dem Jahr 1545. Er besitzt 14 Kreuzwegstationen und ein Kriegerdenkmal aus dem Ersten Weltkrieg. Die Pfarrkirche St. Peter (in der Tat sind beide Kirchen dem Heiligen Petrus geweiht), die gleich daneben in der Kirchstraße 1 erbaut wurde, stammt aus dem Jahr 1927 und ist eine flüsterlose Kirche mit expressionistischen Einflüssen.

Andere Gebäude des Kulturerbes umfassen:

Beulerstraße 10 - ein kleines Stallhaus (ehemals im Erdgeschoss) mit einer "Ofenveranda" von 1875;

Beulerstraße 16 - ein Haus, offenbar aus dem Jahr 1892;

Hillesheimer Straße 20 - Quereinhaus (ein kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus, das zu diesen beiden Zwecken in der Mitte senkrecht zur Straße geteilt wurde) aus dem Jahre 1866 mit einer "Ofenveranda";

Kirchstraße 4 - ehemalige Schule oder Pfarrhaus (?), Fünfachsige Massivkonstruktion, Mitte oder letzte Hälfte des 19. Jahrhunderts;

Pastor-Fuhrmann-Straße 17 - stattliches Quereinhaus, Dach mit halbhüftigem Giebel, letzte Hälfte des 19. Jahrhunderts;

Nischenkreuz - das sogenannte Ablaßkreuz, Sandstein, möglicherweise aus dem 16. Jahrhundert.

Berühmte Menschen

Anton Schütz (* 19. April 1894 in Berndorf, gestorben am 6. Oktober 1977), bekannter Künstler in New York

Verschiedene

Das Dorf gab dem Schriftsteller Michael Preute den Nachnamen für sein Pseudonym Jacques Berndorf an.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Berndorf%2C_Rhineland-Palatinate

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