Bobingen

Landkreis Augsburg, Schwaben, Bayern, Deutschland

Land:
Staat:
Region:
Gemeinde:
Bobingen
Bevölkerung:
16 471

Über Bobingen

Bobingen (schwäbisch: Boobenge) ist eine Stadt in Bayern, Deutschland. Es liegt an den Flüssen Wertach und Singold, am Rande des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder, im Stadtteil Augsburg, etwa 13 km südlich von Augsburg.

Geschichte

Der Ortsname "Bobingen" geht auf den alamannischen Siedler "Pobo" (ca. 506) zurück. Um 993 wurde Bobingen "Pobinga" ("in Pobos Volkshaus") genannt. Ebenfalls um 993 wurde Bobingens erste urkundliche Erwähnung in der Vita S. Udalrici erwähnt. Bobingen im heutigen Schwabenland war später Verwaltungssitz des Augsburger Kirchengutes. Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 geriet die Stadt unter bayerische Herrschaft. Im Jahr 1847 traf die Eisenbahn ein, die Bobingen nach Lindau und Hof verband. Im Jahr 1899 wurde die Rayon-Fabrik gegründet und 1902 mit der Produktion begonnen. 1953 wurde die Stadt zur Marktstadt und 1969 zur Stadt erhoben. 1972 wurden die Gemeinden Straßberg, Reinhartshausen und Burgwalden zu Bobingen zusammengelegt. Bobingen gehört jetzt zum Stadtteil Augsburg. 1975 wurden auch die Gemeinden Waldberg und Kreuzanger zu Bobingen zusammengelegt. 1993 wurde die Singoldhalle fertiggestellt. Im Jahr 1994 feierte die Stadt ein tausendjähriges Bestehen und feierte 25 Jahre als Stadt. Im Jahr 2004 wurde in der Stadt die Sanierung und Erweiterung des städtischen Krankenhauses abgeschlossen. Im Jahr 2005 wurden die Gebäude der Stadt verschönert.

Die Bobingen-Büble-Legende

Es gibt mehr als eine Version der Geschichte über das Bobingen-Büble ("Junge" oder "Junge"). In einer zweiten, späteren Version endet die Geschichte sogar mit der Verhaftung und Hinrichtung der Charaktere. Dies kann jedoch aus historischer Sicht nicht wahr sein, da es in Bobingen keinen Galgen gab und daher keine Behänge durchgeführt werden konnten. Die Hochjustizabteilung des Kirchengutes hatte ihren Sitz in Schwabmünchen.

Die folgende Legende ist die früheste Version aus Alexander Schöppners "Bayerischen Sagen":

Konstituierende Gemeinschaften

Kernstadt mit Bobingen-Siedlung (14.403)

Stadtteil Straßberg (1.142 Einwohner)

Burgwalden (80 Einwohner)

Reinhartshausen (571 Einwohner)

Waldberg (424 Einwohner)

Kreuzanger (167)

Politik

Bürgermeister ist seit 1996 Bernd Müller (SPD).

Die Plätze im 25-sitzigen Stadtrat sind wie folgt aufgeteilt (Stand bei den Kommunalwahlen 2014) :

SPD: 10 Sitze

CSU: 9 Sitze

"Freie Wähler" (nicht verankerte Bürgergruppe): 2 Sitze

Freie Bürgerunion: 2 Sitze

Grüns: 2 Sitzplätze

Wappen

Beschreibung der Waffen: Azure eine Spitze argent, darin ein Hufeisen-Zobel.

Rüstungsgeschichte: Die Bedeutung des Hufeisens im Gemeindewappen ist nicht ganz klar. Das Hufeisen könnte an eine einst intensive Pferdehaltung in der Stadt erinnern. Andere sehen darin einen Hinweis auf das Finden von Hufeisen - was häufig um Bobingen geschieht - die als "Ungarneisen" bezeichnet werden. Sie stammen vermutlich aus der Schlacht von Lechfeld (10. August 955), in der die Ungarn besiegt wurden. Ein Siegel aus der Zeit um 1815 mit einem Hufeisen im Schild hat seine Wurzeln in einem lokalen Emblem, das sich entlang der sogenannten Hochstraße befindet. Darauf folgt der Wunsch von Fürstbischof Clemens Wenzeslaus von Sachsen (1739–1812) zur Markierung von Grenzsteinen , Grenzposten und sogar um Weiden herum. Nachdem König Ludwig I. von Bayern 1837 das Staatswappen verliehen hatte, trugen die städtischen Wappen die bayerischen Nationalfarben, die mit dem schwarzen Hufeisen überzogen waren.

Städtepartnerschaft

Mit der französischen Stadt Aniche besteht seit 1969 eine Städtepartnerschaft.

Bildung

Schulen

Staatl. Realschule

Dr. Jaufmann Hauptschule

Laurentius Grundschule (Grundschule)

Freie Aktive Schule

Grundschule Bobingen an der Singold (Grundschule)

Krankenpflegeschule im Städt. Krankenhaus (Krankenpflegeschule)

Krankenhaus

Das Krankenhaus von Bobingen befindet sich in der Wertachstraße 55 neben der Wertach. Das ehemals städtische Krankenhaus gehört seit 2006 zusammen mit dem Schwabmünchen-Krankenhaus zu den Komunalunternehmen Wertachkliniken, die sich im Besitz der Städte Bobingen und Schwabmünchen befinden. Der offizielle Name ist Wertachklinik Bobingen. Die Wertachklinik Bobingen versorgt die Hauptabteilungen Anästhesiologie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und Innere Medizin sowie die Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO- und Plastische Chirurgie mit behandelnden Ärzten. Alle Abteilungen bieten zusammen 130 Betten. Das erste Krankenhaus in Bobingen wurde 1858 gegründet.

Öffentliche Sicherheit

Polizei

Die Polizeistation von Bobingen befindet sich in der Hochstraße 22 in Bobingen.

Verantwortungsbereich ist die Stadt Bobingen, Königsbrunn, Oberottmarshausen und Wehringen.

Rettungsdienst

Die Rettungsstation des Bayerischen Roten Kreuzes befindet sich in der Krumbacher Straße 4A in Bobingen.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bobingen

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