Borgsum

Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein, Deutschland

Land:
Gemeinde:
Borgsum
Bevölkerung:
334

Über Borgsum

Borgsum (Fering: Borigsem) ist eine Gemeinde auf der Insel Föhr im Landkreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.

Geschichte

Der Name bedeutet "Siedlung im Schloss". Die Burg ist die Lembecksburg, eine mittelalterliche Ringmauer mit einem Durchmesser von 95 Metern und einer Höhe von zehn Metern. Nach alter Überlieferung wurde sie im 9. Jahrhundert als Festung gegen die Wikinger erbaut und ist nach dem Ritter Klaus Lembeck benannt, der dort angeblich im 14. Jahrhundert als Steward des Königs Valdemar IV. Von Dänemark residierte. Nachdem Lembeck seinen feudalen Eid gebrochen hatte, soll er vom königlichen Heer belagert worden sein. Es ist jedoch umstritten, ob Lembeck jemals einen Fuß auf die Insel gesetzt hat. Archäologische Funde auf der Insel Sylt Ende der 70er Jahre deuten jedoch darauf hin, dass die Lembecksburg und ähnliche Einrichtungen auf Sylt bis in die Zeit des Römischen Reiches zurückreichen.

1991 wurde eine Windmühle anstelle einer älteren, verfallenen Mühle errichtet. Heute zählt Borgsum etwa 350 Einwohner.

Politik

Seit den Kommunalwahlen von 2008 hat der BWG-Mitgliedsverband sechs von neun Sitzen im Gemeinderat. Ein weiterer Sitz wird von ABB gehalten. Der neunte Sitz ist frei, keine größeren deutschen Parteien sind im Rat vertreten.

Wirtschaft

Borgsum wird von Landwirtschaft und Tourismus dominiert. Zusätzlich gibt es einige Handwerksbetriebe.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Borgsum

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