Borna

Landkreis Leipzig, Sachsen, Deutschland

Land:
Staat:
Gemeinde:
Borna
Bevölkerung:
19 424

Über Borna

Borna (deutsche Aussprache: [ˈb )na capital]) ist eine Stadt im Freistaat Sachsen, der Hauptstadt des Leipziger Stadtteils. Es liegt etwa 30 km südöstlich von Leipzig. Es hat ca. 22.000 Einwohner Die Stadt ist die Kreisstadt des Landkreises Leipzig.

Erdkunde

Borna liegt ca. 30 km südlich von Leipzig. Der Fluss Wyhra fließt durch die Stadt. Die umliegende Landschaft wurde vom Tagebau geprägt.

Die Stadt liegt in der Mitte der Metropolregion Mitteldeutschland. Nach Leipzig sind es 33 km, Gera 50 km, Chemnitz 58 km, Halle 67 km und Dresden 113 km. Nachbarstädte sind Altenburg (17 km), Grimma (24 km) und Zeitz (35 km). Kleinere Städte und Dörfer sind unten gezeigt

Geschichte

Vorgeschichte und Mittelalter

Die heutige Stadt Borna bestand ursprünglich aus zwei Siedlungen; Altstadt und Wenigborn. Vor der Gründung der Stadt gab es seit dem 9. Jahrhundert eine Wasserburg. Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt Borna wurde 1251 registriert. Während der mittelalterlichen Kriege wurde Borna fünfmal niedergebrannt.

Ab dem 19. Jahrhundert

Die Landschaft um Borna ist seit dem frühen 19. Jahrhundert durch den Tagebau von Braunkohle geprägt

al (Braunkohle) mit einem Scheitelpunkt in den 1980er Jahren. In den letzten 20 Jahren gab es große Anstrengungen, diese Landschaft wieder zu begrünen. G. durch Überflutung von Tagebaugruben und Schaffung neuer Seen sowie durch das Pflanzen von Tausenden von Bäumen.

Die Industrialisierung der Stadt fiel mit dem Beginn des Braunkohlenbergbaus um 1800 zusammen. Bis vor kurzem war die Braunkohlenindustrie in der Region vorherrschend.

Population

(31. Dezember eines jeden Jahres)

Eisenbahn

Am 14. Januar 1867 schloss sich Borna mit der Fertigstellung der Borna-Neukieritzsch-Linie dem deutschen Eisenbahnnetz an. Von Neukieritszch aus verkehrte die Linie mit der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahnlinie zwischen Leipzig und Hof. Diese Eisenbahnverbindung wurde durch eine Partnerschaft zwischen privaten Unternehmen und der Stadt finanziert und war die einzige Stadtbahn im Königreich Sachsen. Am 8. April 1872 wurde die Verbindung über Geithain nach Chemnitz verlängert, wodurch die Eisenbahnstrecke Neukieritzsch – Chemnitz entstand.

Im Oktober 2007 wurde das romanische Gebäude der Emmauskirche aus dem 14. Jahrhundert in Heuersdorf (12 km von Borna) vom Boden abgetrennt und auf dem Martin-Luther-Platz in Borna untergebracht. Die Reise der Kirche dauerte mehrere Tage.

Hauptsehenswürdigkeiten

Kunigunden Kirche

Emmauskirche am Lutherplatz (aus dem nahe gelegenen Heuersdorf umgesiedelt, das 2008 wegen eines offenen Kohlebergwerks umgesiedelt wurde)

Rathaus

Gymnasium am Breiten Teich

Galerie

Reichstor - Kaisertor

Borna Rathaus mit Marktplatz

Borna Townhall

Borna Sekundarschule

Emmaus Kirche auf dem Weg nach Borna

Söhne und Töchter der Stadt

Gustav Friedrich Dinter (1760–1831), Theologe, Pädagoge

Karl Immanuel Nitzsch (1767–1868), Theologe

Clemens Thieme (1861–1945), Erbauer der Völkerschlacht-Gedenkstätte in Leipzig

Ludwig Külz (1875–1938), Professor für Tropenmedizin

Wilhelm Külz (1875–1948), Politiker (DDP, LDPD), MdR, Innenminister

Karl Möbius (1876–1953), deutscher Bildhauer

Wolfgang Heyl (1921-2014), Politiker (CDU)

Horst Pehnert (1932–2013), Journalist und Parteifunktionär in der DDR

Thomas Munkelt (* 1952), Athlet, Hürdenläufer

Maic Malchow (* 1962), Bahnradfahrer

Sven Lehmann (1965-2013), Schauspieler

Torsten Jülich (* 1974), Fußballspieler

Steffen Radochla (* 1978), Radfahrer

Oliver Herber (* 1981), Fußballspieler

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Borna%2C_Leipzig