Brakel

Kreis Höxter, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Land:
Kreis:
Gemeinde:
Brakel
Bevölkerung:
16 722

Über Brakel

Brakel ist eine Stadt im Landkreis Höxter in Nordrhein-Westfalen.

Erdkunde

Ort

Brakel liegt in der Mitte des Landkreises Höxter zwischen dem Eggegebirge und der Weser im Naturgebiet Oberwälder Land im alten Sächsischen Nethegau.

Konstituierende Gemeinschaften

Brakel besteht aus folgenden Zentren:

Auenhausen (130 Einwohner), Frohnhausen (309 Einwohner) und Hampenhausen (54 Einwohner) sind Brakels höchste Bevölkerungsgruppen und werden manchmal auch als Heggedörfer bezeichnet. Zwischen 1142 und 1147 wurden diese drei Dörfer erstmals urkundlich erwähnt. Im 12. und 13. Jahrhundert hatte das Kloster Gehrden Besitz in diesen drei Dörfern. Die Heggedörfer wurden zusammen mit der Stadt Gehrden nach der Auflösung des alten Stadtteils Warburg zur Großgemeinde Brakel verschmolzen.

Beller hat eine Bevölkerung von 228.

Bellersen liegt am Rande der ausgedehnten Wälder im Bruchtal. Bellersen gilt als "Modell-Tourismusdorf Nordrhein-Westfalens". Bellersen wurde als "Dorf B" international bekannt. in der Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff. In Bellersen leben 704 Einwohner.

Im Jahr 1965 feierte dieses Dorf sein tausendjähriges Bestehen. Das Schloss Bökendorf war mit Annette von Droste-Hülshoff, den Brüdern Grimm, Clemens von Brentano und Josef Görres das Zentrum des "Kreises der Romantik". Es ist heute für seine Freilichtbühne bekannt. Bökendorf hat 852 Einwohner.

Der Vorläufer des Dorfes, eine Gruppe von Bauernhöfen, wurde im neunten Jahrhundert erstmals erwähnt. In Erkeln leben 644 Einwohner.

Diese Titelstadt wurde 868 erstmals urkundlich erwähnt. Gehrden, idyllisch im Ostseedal am Eggegebirge gelegen, gilt als touristisches Ziel. Die dortige, 1142 gegründete Benediktinerabtei hatte bis zu ihrer Eroberung durch den Staat 1810 großen Einfluss und mehrere Grundstücke im Warburger Land. Nach der Auflösung des alten Warburg-Kreises im Jahre 1975 wurde Gehrden in die größere Gemeinde Brakel eingegliedert Gehrden gehörte zum Amt Dringenberg-Gehrden. In der romanischen Klosterkirche finden Sie das größte Glockengeläut Westfalens. Im Klosterpark steht Deutschlands drittälteste Linde, die Zwölfapostel Linde, die kurz nach der Gründung des Klosters von den Benediktinerinnen gepflanzt wurde. In Gehrden leben 961 Einwohner.

Hembsen, bereits zum ersten Mal im Jahr 800 erwähnt, liegt inmitten der waldreichen Höhen des Nethegaus und hat 1.084 Einwohner.

Istrup hat 707 Einwohner.

Rheder hat 324 Einwohner und ist bekannt für die traditionsreiche Schlossbräuerei Rheder. Der sehr leckere goldene Pilsener, der hier gebraut wird, ist sehr berühmt und wird von den Einheimischen bei den verschiedenen "Schützenfesten" in dieser Region konsumiert. Einige sagen, Rhederpils sei eines der besten Biere Deutschlands, wahrscheinlich sogar der Welt.

Riesel hat 610 Einwohner.

Schmechten zählt 224 Einwohner.

Siddessen zählt 504 Einwohner.

Die Einwohnerzahlen entsprechen dem Stand vom 31. Dezember 2003.

Geschichte

Brakel wurde 836 erstmals als "Villa Brechal" in Schriften der Benediktiner erwähnt. Brakel entwickelte sich zu einer wichtigen Handelsstadt der Hanse. Im 14. Jahrhundert befand sich diese Hansestadt auf dem Höhepunkt ihres Booms. Sie hatte den gleichen Rang wie Paderborn und Warburg und bezeugte, dass die Stadt über eigene Gerichts- und Marktrechte verfügte. Im 15. Jahrhundert verschlechterte sich die allgemeine Situation. In den äußeren Regionen wurde das Kloster Brede gegründet.

Der Dreißigjährige Krieg hinterließ auch in Brakel Spuren. 1803 übernahm Preußen die Stadt und ernannte Brakel zum Bezirkssitz. Nach einer kurzen Herrschaft der Franzosen in napoleonischen Zeiten musste die Bezirksstadt 1832 dauerhaft Höxter übergeben werden.

Am 1. Januar 1970 schlossen sich die ehemals selbständigen Gemeinden Beller, Bellersen, Bökendorf, Erkeln, Hembsen, Hinnenburg, Istrup, Rheder, Riesel und Schmechten mit der Stadt zusammen.

Im Rahmen des Gesetzes über die Kommunalreform vom 5. November 1974 wurden der Bezirk Höxter und der alte Bezirk Warburg zusammengelegt. Die ehemals selbständigen Gemeinden Auenhausen, Frohnhausen, Hampenhausen und Siddessen sowie die Stadt Gehrden wurden zu Teilen von Brakel gemacht.

Zu der Zeit, als Brakel zum neuen Distriktsitz wurde, wurde geredet, wobei seine zentrale Lage als ein Punkt zu seinen Gunsten angesehen wurde. Der Ehrgeiz, dass Brakel die Hauptstadt des neuen Bezirks werden sollte, wurde jedoch nie verwirklicht, da Höxter den Sitz des Bezirks behielt.

Zwischen 1966 und 1995 war Brakel eine Garnisonsstadt, in der das 43. Artillerie-Bataillon aus Belgien stationiert war.

Die Stärken der Stadt sind heute folgende:

Industrieunternehmen in die Stadt bringen, insbesondere in der Holz-, Metall-, Textil- und Kunststoffindustrie;

Ein klimatisiertes Spa genannt und den Tourismus ausbauen;

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Brakel%2C_Germany

X