Burgkirchen a.d.Alz

Landkreis Altötting, Oberbayern, Bayern, Deutschland

Land:
Staat:
Region:
Gemeinde:
Burgkirchen a.d.Alz
Bevölkerung:
10 039

Über Burgkirchen a.d.Alz

Burgkirchen an der Alz (amtlich: Burgkirchen an der Alz) ist die größte Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting ohne Stadt- oder Marktrecht.

Geographie

Geographische Lage

Burgkirchen liegt an der Alz, etwa neun Kilometer südlich von Altötting (am Mörnbach) und Neuötting (am Inn) jeweils neun Kilometer westlich von Burghausen (an der Salzach). Die Gemeinde grenzt im Westen an Garching an der Alz; im Norden an Unterneukirchen und Kastl; im Osten ein Emmerting, Mehring und Burghausen; im Süden an St. Radegund (BR, OÖ, A), Tittmoning (Landkreis Traunstein), Halsbach und Kirchweidach.

Gemeindegliederung

Es gibt die Gemarkungen Altöttinger Forst, Burgkirchen a.d.Alz, Dorfen, Forstkastl, Gufflham, Neukirchen a.Alz und Raitenhaslach.

Burgkirchen an der Alz hat 148 Ortsteile:

Geschichte

Bis zur Gemeindegründung

Erstmals erwähnt wurde der Ort 790 als Pohkirch in einem Güterverzeichnis des Bistums Salzburg. 1818 wurde Burgkirchen eine selbständige Gemeinde.

19. und 20. Jahrhundert

Im Jahre 1871 zählte die Gemeinde 291 Einwohner. Von 1916 bis 1922 wurde der Alzkanal gebaut. Im Jahre 1897 wurde Burgkirchen an die Bahnstrecke Mühldorf-Burghausen angeschlossen.

Das rein landwirtschaftlich geprägte 500-Seelen-Dorf erfuhr ab 1939 mit dem Bau des Chemischen Werkes Gendorf, das 1941 seine Produktion aufnahm, eine Einschränkung Strukturwandel.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1969 wurden Bachstadt, Bremsstallmühle, Buchhäusl, Griesmühle, Himmelreich, Hinterberg, Höhlen, Hölzl, Holzen, Oberberg, Obermühl, Riedl, Schönberg, Sensmühl, Staindl, Unterberg, Weberberg und Wimpersing zwischen den bis dahin stehenden Gemeinde Gufflham eingegarn. Am 1. Januar 1970 kam die Gemeinde Dorfen hinzu. Am 1. Januar 1978 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Hirten, Raitenhaslach und Unterneukirchen sowie ein Teilgebiet der Gemeinde Kastl hinzu.

Politik

Gemeinderat

Nach der Gemeinderatswahl am 3. März 2008 und der Gemeinderatswahl am 16. März 2014

Wappen

Blasonierung: In Blau eine silberne Retorte auf goldenem Dreibein, darüber schwebend ein goldenes Sensenblatt.

Im Wappen sind die gleichen Verkäufe in der Gemeinde verkörpert. Das Wappen wird in gleicher oder ähnlicher Form von keiner anderen Gemeinde Bayerns geführt. Das Sensenblatt weist auf den früheren landwirtschaftlichen Charakter hin. Noch heute gibt es rund 150 landwirtschaftliche Betriebe, die in stattlichen Vierseithöfen, in Einöden oder Weilern die Landschaft prägen. Die Retorte steht für die seit 1940 im Gemeindebereich aufgeblühte bedeutende chemische Industrie (Werk Gendorf), die einen Großteil der Einwohnerschaft und verschiedene Einpendlern der wirtschaftlichen Existenz sichert.

Partnerschaften und Freundschaften

Burgkirchen unterhält eine Partnerschaft mit

Wingen-sur-Moder (Elsass, Frankreich), Kontakte seit 1972, Partnerschaftsvertrag seit 25. Juni 1977

Burgkirchen unterhält weiterhin Freundschaften mit

Kazincbarcika (Ungarn), Kontakte seit 1990, Freundschaftsvertrag seit dem 15. März 1998

Sânnicolau Mare (Groß-Sankt-Nikolaus; ungarisch Nagyszentmiklós) (Banat, Rumänien), Kontakte seit 1989, Freundschaftsvertrag seit dem 28. März 2004

Die Freundschaftsverträge sind mit dem Wingen-sur-Moder gleichgestellt.

Infrastruktur

Medien

Radio ISW geht aus einer öffentlichen Gesellschaftsgründung hervor. Das beste letztlich auch zum großen pluralen Kreis von rund 30 verschiedenen Gesellschaftern, die sich zur Inn-Salzach-Welle GmbH zusammenschlossen. Die Volkshochschulen Alt-Neuötting und Burghausen gehören dazu, das Kreisbildungswerk Rottal-Inn-Salzach und der Bezirksverband Oberbayern der Arbeiterwohlfahrt.

Der Sendestart kam am 6. Juni 1988 von Burgkirchen an der Alz aus, zeitgleich mit Radio Mühldorf. Das auf optimale Bürgernähe ausgerichtete Konzept von Radio ISW wird sich durch: schon 1991 übernahm Radio ISW das Sendegebiet von Radio Mühldorf. 1993 eröffnete Radio ISW in Waldkraiburg im Haus der Vereine ein Regionalstudio. Ein weiterer Meilenstein 1998: Der Umzug nach Burgkirchen-Gendorf im eigenen Funkhaus. Radio ISW ist eine Produktion der Hörfunk Burgkirchen-Mühldorf GmbH. Seit dem Sendestart ist Hans Hausner der Geschäftsführer.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Burgkirchen_an_der_Alz