Buxtehude

Landkreis Stade, Niedersachsen, Deutschland

Land:
Staat:
Gemeinde:
Buxtehude
Bevölkerung:
39 685

Über Buxtehude

Buxtehude, offiziell die Hansestadt Buxtehude (niederdeutsch: Hansestadt Buxthu), ist eine Stadt an der Este in Norddeutschland der Landkreis Stade in Niedersachsen. Es ist Teil der Metropolregion Hamburg und an das S-Bahn-Netz der Stadt angeschlossen. Buxtehude ist eine mittelgroße Stadt und die zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Stade (Landkreis). Sie liegt am südlichen Rand des Alten Landes in unmittelbarer Nähe zum Stadtstaat Hamburg. Im Westen liegen die Städte Horneburg und Stade, und im Süden gibt es eine Reihe eingebauter Dörfer mit meist gehobenem Wohnraum, z. Ottensen und Apensen.

Geschichte

Erste Anzeichen von Siedlungen sind der Daensen-Klappstuhl aus einem bronzezeitlichen Tumulus bei Daensen und das Ovelgönne-Brötchen aus der vorrömischen Eisenzeit Nordeuropas, das in einer Lehmmine in Ovelgönne gefunden wurde.

Im Jahr 959 wird erstmals eine Siedlung am Fluss Este erfasst. Das Herrenhaus von "Buochstadon" wird der Abtei von Magdeburg übergeben. Bald entsteht ein Kai "Hude".

Im Jahr 1135 wird die Siedlung als "Buchstadihude" in Bezug auf den Erfolg des Handels vom Kai aus erwähnt.

1180 wird das Herzogtum Sachsen, zu dem "Buchstadihude" gehörte, erobert und aufgelöst. Buxtehude wird Teil des Fürst-Erzbistums Bremen und wurde in kaiserlicher Unmittelbarkeit aufgewertet. Es wurde zu einem der vielen Nachfolgestaaten des Herzogtums Sachsen. Kirchlich blieb Buxtehude jedoch ein Teil der Diözese von Verden, bis der Katholizismus in der Reformation gestürzt wurde und die Diözese seit 1644 leer stand.

Im Jahre 1197 fanden zwei königliche Siedler in der Nähe des Dorfes ein Benediktinerkloster. Aufgrund des fruchtbaren Bodens und einer teilweisen Beteiligung an der Lüneburger Salzlösung nehmen Wohlstand und Bevölkerung zu.

Im Jahr 1280 ordnete der Fürstbischof Giselbert von Bremen an, die Siedlung durch Verteidigungsmauern und Befestigungsanlagen einschließlich 5 Zwingern, 7 Peelings und 3 Stadttoren zu schützen.

Im Jahre 1328 wird das Rathaus zum ersten Mal erwähnt und die Siedlung erhält die vollen Stadtrechte gemäß dem Hamburger Gesetz. Inzwischen ist "Buxtehude" selbstverwaltet und wächst schnell zu einem Handelszentrum.

1485 stirbt der immens reiche "Meister Halepaghen", Cousin und Lehrer des Hamburger Bürgermeisters, und stiftet sein Vermögen für Stipendien und gemeinnützige Zwecke an die Stadt.

Im Jahre 1542 übernahm der Stadtrat von Buxtehude den Lutheranismus in seinem Gebiet.

In den 1600er Jahren geht der Hansehandel zurück und der wichtigste Handelsbereich ist das Vieh. Buxtehude ist neben Stade die einzige Kreuzung an der Elbe.

1645 kapitulierte Buxtehude der schwedischen Armee und verlor seine Unabhängigkeit. Handel und Bevölkerung nehmen dramatisch ab.

1648 wurde das Fürstbistum Bremen zum Herzogtum Bremen konvertiert, das zunächst von den Schweden und ab 1715 von der Hannoveraner Krone regiert wurde.

1769 wird das Kloster aufgrund der Säkularisation abgerissen.

Im Jahr 1823 wurde das Herzogtum abgeschafft und sein Gebiet wurde Teil der Region Stade.

Im Jahre 1837 belebt die Verbindungsstraße durch die Stadt Geschäft und Handel.

Das Jahr 1845 ist geprägt vom industriellen Boom. Auf dem ehemaligen Klostergelände wurde eine Papierfabrik errichtet.

1945 wächst die Bevölkerung auf 14.000. Viel Wohnraum in Hamburg war in Trümmern und die Menschen flohen in die Vororte und umliegenden Städte und Dörfer wie Buxtehude.

Im Jahr 1958 wurde Buxtehude Teil des Plans zum Wiederaufbau Hamburgs nach dem Krieg und wurde daher stark von der Regierung finanziert.

Niedersachsen integriert 1972 neun benachbarte Dörfer in die Stadt, wodurch die Struktur von Buxtehude verändert wurde und ein Cluster mit mehr als 30.000 Einwohnern entstand.

1983 ist die Altstadt Fußgängerzone.

1985 wird eine Städtepartnerschaft mit Blagnac (Frankreich) aufgenommen.

1990 wird Ribnitz-Damgarten in der ehemaligen DDR zur zweiten Partnerstadt.

Wirtschaft

Seit 1881 verfügt Buxtehude über einen eigenen Bahnhof an der R50 zwischen Hamburg und Cuxhaven. Ende 2007 wurde diese Linie durch den HVV in das Schnellverkehrssystem der Hamburger S-Bahn aufgenommen.

Seit 1928 führt auch eine zweite Eisenbahnlinie durch Buxtehude, die EVB (Eisenbahn- und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser, Zeven) zwischen Hamburgs äußerster Bezirk und Bremerhaven an der Nordseeküste.

Der Fluss Este verbindet die Stadt mit der wichtigen Elbe 6 Meilen nördlich. Früher in der Geschichte wurde diese Verbindung genutzt, um Güter in den kleinen Hafen zu transportieren, der zwar noch existiert, aber aufgrund der Entwicklungen in der Stadt und seiner zunehmenden Entwicklung weniger zugänglich ist.

Eine wichtige Autobahn, die 2012 fertiggestellt werden soll, soll die Stadt mit Hamburg verbinden.

Firmen

Mehrere große Unternehmen befinden sich in Buxtehude (d. H. Produktionsstätten oder Hauptsitz in Buxtehude):

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Buxtehude