Donaueschingen

Schwarzwald-Baar-Kreis, Regierungsbezirk Freiburg, Baden-Württemberg, Deutschland

Land:
Gemeinde:
Donaueschingen
Bevölkerung:
21 088

Über Donaueschingen

Donaueschingen ist eine deutsche Stadt im Schwarzwald im Südwesten des Bundeslandes Baden-Württemberg im Schwarzwald-Baar Kreis. Es steht in der Nähe des Zusammenflusses der beiden Donauquellen (Donau: der Name der Stadt ist ein Inbegriff).

Donaueschingen liegt in einem Becken in bergigem Gelände. Es liegt etwa 13 km südlich von Villingen-Schwenningen, 24 km westlich von Tuttlingen und etwa 30 km nördlich der Schweizer Stadt Schaffhausen. Im Jahr 2015 waren es 21.750 Einwohner und damit die zweitgrößte Stadt im Kreis Schwarzwald-Baar. Es ist ein regionaler Eisenbahnknotenpunkt.

Erdkunde

Donaueschingen liegt im Baar-Becken im südlichen Schwarzwald am Zusammenfluss der Flüsse Brigach und Breg - den beiden Zuflüssen der Donau -, von denen die Stadt ihren Namen hat. Dies gilt heute als die wahre Quelle der Donau.

Eine geschlossene Karstquelle auf dem Schlossgelände, die Quelle des "Donaubach", ist als Quelle der Donau bekannt.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich durchgehend vom Granit und Gneis des Schwarzwaldes über die Triasformationen des Schwarzwald-Baar-Talus bis zur Schwäbischen Alb und weist alle Schichten des süddeutschen Küstenlandes auf. Die Höhen gehen von 1.020 Metern im Schwarzwald auf etwa 660 Meter auf dem Baar-Plateau zurück und steigen dann auf der Schwäbischen Alb wieder über die 900-Meter-Marke. Ein Modell, das die außergewöhnliche geologische Umgebung der Stadt und ihrer Umgebung zeigt, befindet sich im Park gegenüber dem Bahnhof.

Die Stadt liegt in der Nähe des Titisees und weniger als eine Autostunde von der Schweiz und Frankreich entfernt.

Geschichte

Donaueschingen wird erstmals 889 als Esginga aufgenommen; Die moderne Form des Namens wird erstmals 1292 attestiert. Im Jahr 1283 gewährte Rudolph von Habsburg Heinrich von Fürstenberg das Fürstentum Baar und Donaueschingen. Das Recht, Bier zu brauen, war auch mit dieser Zuwendung verbunden. Dies ist die Quelle der königlichen Fürstenberg Brauerei. Im Jahr 1488 ging der Besitz an den Grafen von Fürstenberg-Baar über. Ab dem 18. Jahrhundert war es die Residenz der Fürstenberger Fürstenberger. 1806 kam Donaueschingen unter die Herrschaft des Großherzogtums Baden und wurde 1810 zum Township ernannt. Ein großer Teil der Stadt wurde 1908 durch einen Brand zerstört. Donaueschingen hat eine Tradition als Militärgarnison; Seit dem Zweiten Weltkrieg hat das französische Militär eine Kaserne in der Stadt unterhalten, und bis in die frühen neunziger Jahre betrieb die US-Luftwaffe dort ein Notfallkrankenhaus. Das Krankenhaus hat in keinem großen Umfang Opfer von Militäreinsätzen erhalten; Die meisten Aktivitäten gab es 1989, als die Vereinigten Staaten die Einrichtung als temporäre Unterkunft für Flüchtlinge anboten, die aus Ostdeutschland in den Westen auswanderten.

Die Fürstenberger Fürstenberger waren zwar ursprünglich medialisiert und als absoluter Herrscher des Fürstentums abgesetzt worden, aber sie besitzen immer noch ein riesiges Grundstück in ihrem ehemaligen Land, einschließlich ihres Palastes mit den umliegenden Parks und Gärten. Der Schlosspark, der früher öffentlich war und der einzige seit 1806 für die Bürger der Stadt zugängliche Park, wurde kürzlich wieder gesperrt. Die Fürstenberger Fürstenberger waren auch Besitzer einer bedeutenden Handschrift des Nibelungenliedes (Manuskript C), bis sie es 2001 verkauften. Die Ahnenbrauerei wurde ebenfalls verkauft.

Regierung

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen 2014 lauten wie folgt:

Wirtschaft

Die Wirtschaft der Stadt besteht aus fast 1.000 verschiedenen Unternehmen, von denen 24 mittelständisch sind und 2.200 Mitarbeiter beschäftigen. Die wichtigsten Industrien sind Maschinenmontage, Halbleiter, Spritzguss, Magnetics, Farbstoffe und Schuhherstellung.

Transport

Der Bahnhof Donaueschingen ist ein regionaler Eisenbahnknotenpunkt. Vier Eisenbahnlinien verbinden die Stadt. Es liegt an der Schwarzwaldbahn von Offenburg nach Konstanz und ist der Start der Höllentalbahn (Schwarzwald) von Donaueschingen nach Freiburg im Breisgau. Beide Linien sind aufgrund ihres rauen Schwarzwald-Geländes einzigartig konstruiert. Donaueschingen ist auch Ausgangspunkt für die Donautalbahn und die Bregtalbahn, die jeweils nach Ulm und Bräunlingen fahren. Die Stadt ist Teil des öffentlichen Verkehrssystems Schwarzwald-Baar.

Die Stadt liegt an der A 864, einem Ausläufer der A 81 nach Stuttgart. Drei Bundesstraßen kreuzen sich in der Nähe von Donaueschingen: die B 27 von Stuttgart nach Schaffhausen; die B 31 von Freiburg im Breisgau nach Lindau und die B 33 von Offenburg nach Konstanz.

Der Donau-Fernradweg beginnt in Donaueschingen und folgt dem Verlauf der Donau. Es ist einer der bekanntesten und längsten Radwege Europas.

Bildung

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Donaueschingen