Edemissen

Landkreis Peine, Niedersachsen, Deutschland

Land:
Staat:
Gemeinde:
Edemissen
Bevölkerung:
12 329

Über Edemissen

Edemissen (niederdeutsch Emisse) ist eine Gemeinde im Landkreis Peine in Niedersachsen. Verwaltungssitz ist der Ort Edemissen.

Geografie

Geografische Lage

Edemissen liegt im südlichen Randgebiet zur Lüneburger Heide.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Edemissen besteht aus folgenden Ortsteilen:

Klima

Edemissen liegt innerhalb des gemäßigten Breitenbereichs.

Geschichte

Im Jahr 1965 fand der Zusammenschluss der bisher selbständigen Orte Edemissen, Alvesse, Blumenhagen, Mödesse, Voigtholz-Ahlemissen und seit 1971 auch Oedesse zur Samtgemeinde Edemissen statt.

Die Samtgemeinde wurde im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen aufgelöst. Ihre Ortschaften wurden am 1. März 1974 mit den bisher selbständigen Gemeinden Abbensen, Eddesse, Eickenrode, Oelerse (zuvor Landkreis Burgdorf), Plockhorst, Rietze, Wehnsen und Wipshausen zur Einheitsgemeinde Edemissen Fasst. Ankensen, Berkhöpen und Oelheim sind Ortsteile der Ortschaft Edemissen.

Die Gemeinden Eltze und Dedenhausen wurden in die Gemeinde Uetze im Landkreis Hannover und die Gemeinde Ohof in der Gemeinde Meinersen im Landkreis Gifhorn ausgeglichen.

Religion

Evangelisch-lutherisch

Zum Kirchspiel der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Edemissen gehören die Orte Alvesse, Blumenhagen (mit Klein Blumenhagen), Edemissen (mit Ankensen, Berkhöpen und Oelheim), Mödesse, Oedesse (mit Oedesse), Plockhorst, Voigtholz-Ahlemissen und Wehnsen . Die Orte Alvesse, Blumenhagen, Plockhorst, Voigtholz-Ahlemissen und Wehnsen verfügen über eine eigene Kapelle, die nur einen Monat im Gottesdienst halten wird.

Bis zum Jahre 1894 gehörte auch die Kapellengemeinde Abbensen dazu - die eine selbständige Kirchengemeinde wurde. Auch das vor den Toren von 1873 mit Edemissen verbunden, und kam pfarramtlich zu Vöhrum.

Seit Anfang des 18. Jahrhunderts gehörte das Kirchspiel zur Inspektion Sievershausen, die 1965 aufgelöst wurde und eine weitere Neuordnung im Kirchenkreis Peine bewirkte. Edemissen gehört seitdem zum Kirchenkreis Peine. Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Abbensen, in Eddesse, in Eickenrode und in Wipshausen (mit Rietze).

Römisch-katholisch

Eine Römisch-katholische Kirchengemeinde in Edemissen bzw. im Nordkreis bis 20. Jahrhundert nicht vorhanden. Erst mit dem Zug von Ausgebombten, Flüchtlingen und Vertriebenen in der Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine immer wachsende Gemeinde heran.

Gottesdienste wurden anfänglich in privaten Wohnungen, Gaststuben, Sälen oder auch Einrichtungen der evangelischen Kirche durchgeführt. Erste im Jahre 1959 wurde mit der Kirche eine katholische Kirche in Edemissen erbaut. 1968 wurde sie um einen Glockenturm ergänzt. Vor ihrer Profanierung im Jahr 1999 gehörte auch die katholische St.-Petrus-Kirche in Eltze zur Pfarrgemeinde in Edemissen. Seit 2006 ist die katholische Gemeinde Teil der Pfarrgemeinde „Zu den heiligen Engeln“ mit Sitz in Peine.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Gemeinde Edemissen besteht aus 30 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl mit einer Einwohnerzahl zwischen 12.001 und 15.000 Einwohnern. Die 30 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die letzte Amtszeit begann am 1. November 2011 und endete am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Frank Bertram (parteilos).

Die Kommunalwahl vom 11. September 2011

CDU: 12 Sitze

SPD: 12 Sitze

GRÜNE: 3 Sitze

Die Bürgerliste: 1 Sitz

LINKE: 1 Sitz

PIRATEN: 1 Sitz

Kommunalwahl 2016:

SPD: 12

CDU: 11

Grüne: 3

Linke: 1

FDP: 1

AfD: 2

Bürgermeister

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Edemissen ist seit 2001 Frank Bertram (parteilos). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde als Amtsinhaber ohne Gegenkandidaten mit 84,0% der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,2%. Bertram trat seine weitere Amtszeit am 1. November 2014 an.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Edemissen zeigt im Schild einen goldenen schreitenden Löwen, bewehrt mit roten Krallen und roter Zunge, darüber in eine goldene sym-

metrisch dargestellte Linde mit 14 Blättern.

Die Blätter der Linde stehen für die 14 Ortschaften, die in der Gemeinde Edemissen aufgegangen sind. Der Löwe und die Farben Blau-Gold verdeutlichen die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum ehemaligen Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Das Wappen wurde am 2. April 1975 vom Regierungspräsidenten von Hildesheim bewilligt.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Edemissen