Freiburg

Regierungsbezirk Freiburg, Baden-Württemberg, Deutschland

Land:
Kreis:
Freiburg
Bevölkerung:
218 043

Über Freiburg

Freiburg im Breisgau (deutsche Aussprache: [ˈfʁaɪ̯bʊʁk ʔɪm ˈbʁaɪ̯sɡaʊ̯] (hören); Alemannisch: Friburg im Brisgau ) ist eine Stadt in Baden-Württemberg mit etwa 220.000 Einwohnern. Im Südwesten des Landes liegt sie am Fuße des Schlossbergs am Fluss Dreisam. Historisch war die Stadt das Zentrum des Breisgaus am westlichen Rand des Schwarzwaldes in der Oberrheinischen Tiefebene. Freiburg, eine berühmte alte Universitätsstadt mit Erzbischöflichen Sitz, wurde Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Handels-, intellektuellen und kirchlichen Zentrum des Oberrheins. Die Stadt ist bekannt für ihr mittelalterliches Münster und die Renaissance-Universität sowie für ihren hohen Lebensstandard und ihre fortschrittlichen Umweltpraktiken. Die Stadt liegt im Herzen des bedeutenden badischen Weinbaugebiets und dient als touristischer Ausgangspunkt für die landschaftliche Schönheit des Schwarzwaldes. Laut meteorologischen Statistiken ist die Stadt die sonnigste und wärmste Stadt Deutschlands und hielt zwischen 2003 und 2015 den deutschen Rekordtemperaturrekord von 40,2 ° C (104,4 ° F).

Geschichte

Freiburg wurde von Konrad und Herzog Berthold III. Von Zähringen im Jahre 1120 als freie Marktstadt gegründet , daher auch der Name, der als "freie Stadt" bezeichnet wird. Frei bedeutet "frei", und Burg wurde, wie das moderne englische Wort "borough", damals für eine eingemeindete Stadt oder Stadt verwendet, in der Regel eine gewisse Autonomie. Das deutsche Wort Burg bedeutet auch "eine befestigte Stadt", wie in Hamburg. Es ist daher wahrscheinlich, dass der Name dieses Ortes eine "befestigte Stadt freier Bürger" bedeutet.

Diese Stadt lag strategisch günstig an einer Kreuzung der Handelsrouten zwischen dem Mittelmeer und den Nordseeregionen sowie den Flüssen Rhein und Donau. Im Jahr 1200 zählte die Freiburger Bevölkerung rund 6.000 Einwohner. Ungefähr zu dieser Zeit begann die Stadt unter der Herrschaft von Bertold V., dem letzten Herzog von Zähringen, mit dem Bau des Freiburger Münsterer Münster an der Stelle einer älteren Pfarrkirche. Im romanischen Stil begonnen, wurde es 1513 zum größten Teil als gotisches Bauwerk fertiggestellt und fertiggestellt. Im Jahr 1218, als Bertold V. starb, übernahm Egach V. von Urach, der Graf von Urach, den Grafiktitel von Freiburg als Egino I. von Freiburg. Der Stadtrat vertraute den neuen Adligen nicht und schrieb seine bestehenden Rechte in einem Dokument nieder. Ende des 13. Jahrhunderts kam es zu einer Fehde zwischen den Freiburger Bürgern und ihrem Fürsten, dem Grafen Egino II. Von Freiburg. Egino II erhöhte die Steuern und versuchte, die Bürgerfreiheit einzuschränken. Danach zerstörten die Freiburger die Burg des Grafen auf dem Schloßberg, der die Innenstadt überblickt. Der wütende Graf bat seinen Schwager, den Bischof von Straßburg, Konradius von Lichtenberg, um Hilfe. Der Bischof reagierte, indem er mit seiner Armee nach Freiburg marschierte.

Einer alten Freiburger Legende zufolge stach ein Metzger namens Hauri am 29. Juli 1299 den Bischof von Straßburg zu Tode. Es war ein Pyrrhussieg, da die Freiburger Bürger fortan jährlich 300 Mark in Silber an den Grafen von Freiburg zahlen mussten Freiburg bis 1368. Im Jahre 1366 unternahmen die Grafen von Freiburg einen weiteren gescheiterten Versuch, die Stadt während eines Nachtangriffs zu besetzen. Schließlich hatten die Bürger ihre Herren satt und in 1368 kaufte Freiburg die Unabhängigkeit von ihnen. Die Stadt stellte sich dem Schutz der Habsburger zu, die der Stadt ein großes Maß an Freiheit gönnten. Die meisten Adligen der Stadt starben in der Schlacht von Sempach (1386). Die Patrizierfamilie Schnewlin übernahm die Kontrolle über die Stadt, bis sich die Gildenmitglieder auflehnten. Die Gilden wurden 1389 mächtiger als die Patrizier.

Die Silberminen in Mount Schauinsland bildeten eine wichtige Kapitalquelle für Freiburg. Dieses Silber machte Freiburg zu einer der reichsten Städte Europas, und 1327 prägte Freiburg seine eigene Münze, den Rappenpfennig. 1377 schlossen sich die Städte Freiburg, Basel, Colmar und Breisach zu einem Währungsbündnis zusammen, das als Genossenschaft des Rappenpfennigs (Rappenpfennig-Kollektiv) bekannt war. Dieses Bündnis erleichterte den Handel zwischen den Städten und dauerte bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. In Freiburg lebten zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert 8.000 bis 9.000 Menschen und 30 Kirchen und Klöster. Ende des 14. Jahrhunderts schrumpften die Silberadern, und bis 1460 lebten in der Freiburger Stadtmauer nur noch etwa 6000 Menschen.

Die Universitätsstadt Freiburg entwickelte sich aus ihrem Fokus auf den Bergbau zu einem Kulturzentrum für Kunst und Wissenschaft. Es war auch ein Handelszentrum.

Das Ende des Mittelalters und der Beginn der Renaissance waren für Freiburg eine Zeit des Fortschritts und der Tragödie.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Freiburg_im_Breisgau

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