Kreis Herzogtum Lauenburg

Schleswig-Holstein, Deutschland

Land:
Kreis:
Kreis Herzogtum Lauenburg
Bevölkerung:
187 905

Über Kreis Herzogtum Lauenburg

Herzogtum Lauenburg (dt .: Herzogtum Lauenburg) ist der südlichste Kreis Schleswig-Holsteins. Es grenzt an (von Westen und im Uhrzeigersinn) an den Landkreis Stormarn, an die Stadt Lübeck, an das Land Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim), an das Bundesland Niedersachsen (Landkreis Lüneburg und Harburg). und dem Stadtstaat Hamburg. Der Bezirk Herzogtum Lauenburg ist nach dem ehemaligen Herzogtum Sachsen-Lauenburg benannt.

Erdkunde

Das Gebiet des Bezirks umfasst den größten Teil des ehemaligen Herzogtums nördlich der Elbe, mit Ausnahme des Amtes Neuhaus. Alle ehemaligen sächsisch-lauenburgischen Gebiete außerhalb der Elbe gehören heute zu den niedersächsischen Bezirken Cuxhaven (Land Hadeln), Harburg und Lüneburg.

Das Gebiet des Bezirks enthält eine Reihe historisch bedeutender Städte, z. Lauenburg / Elbe, Mölln und Ratzeburg. Diese Bedeutung war der Alten Salzstraße zu verdanken, einer der wichtigsten Handelsstraßen des Mittelalters. Salz aus den Salinen südlich der Elbe wurde nach Norden nach Lübeck transportiert. Der Salztransport war auch das Motiv für den Bau der ältesten künstlichen Wasserstraße Europas, des Stecknitzer Kanals (1398). Sie wurde 1900 durch den Elbe-Lübeck-Kanal ersetzt.

Die Landschaft ist geprägt von zahlreichen Seen, die den Naturpark Lauenburger Seen bilden. Der größte See ist der Ratzeburger See mit einer Fläche von 16 km².

Geschichte

Der Ortsteil Herzogtum Lauenburg ist nach dem mittelalterlichen Herzogtum Sachsen-Lauenburg benannt, das zu den Resten des ursprünglichen Herzogtums Sachsen gehörte. Das Herzogtum Sachsen wurde in einem 1269 begonnenen Prozess aufgeteilt, neun Jahre nachdem Albert II. Und Johannes I. 1260 ihren Nachfolger Albert I von Sachsen abgelöst hatten. In den drei territorial unverbundenen sächsischen Gebieten entlang der Elbe (Land Hadeln, Lauenburg an der Elbe und Wittenberg an der Elbe) teilten die Brüder in den Jahren 1269, 1272 und 1282 nach und nach ihre Regierungskompetenzen und bereiteten so eine Teilung vor .

Nach dem Rücktritt von John I82 im Jahr 1282 regierte Albert II. Mit seinen noch immer minderwertigen Neffen Albert III., Eric I und John II., Die das Herzogtum 1296 endgültig aufteilten und Saxe-Lauenburg für die Brüder und Saxe-Wittenberg für Onkel Albert II. Das letzte Dokument, in dem die Brüder und ihr Onkel Albert II als sächsische Herzogskerzen erwähnt wurden, stammt aus dem Jahr 1295. In einer Urkunde vom 20. September 1296, die Sachsen-Lauenburg umschreibt, werden die Vierlande (jetzt Hamburg), Sadelbande (Land Lauenburg), das Land Ratzeburg, das Land Darzing (später Amt Neuhaus) und das Land Hadeln (Letzteres) erwähnt zwei jetzt Niedersachsen) als gemeinsames Gebiet der Brüder, getrennt von Sachsen-Wittenberg.

Saxe-Lauenburg wurde auch einfach als Lauenburg bezeichnet. Während sich das Territorium von Sachsen-Wittenberg im Laufe der Jahrhunderte drastisch veränderte, blieb das Herzogtum Lauenburg nahezu unverändert, bis es 1689 seine Unabhängigkeit verlor, als es vom Fürstentum Lüneburg geerbt wurde. Von 1815 bis 1864 wurde es vom Herzog von Holstein in Personalunion regiert und gleichzeitig König von Dänemark. 1864 fiel es nach dem Zweiten Schleswig-Krieg an Preußen. Für kurze Zeit war Lauenburg noch eine autonome Einheit, wurde aber 1876 als Bezirk in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert.

Lauenburg an der Elbe war die erste Hauptstadt und Namensgebung des Herzogtums, bevor es 1619 nach Ratzeburg übersiedelte, die auch nach dem Herabstieg des Herzogtums in einen Bezirk in Preußen die Hauptstadt blieb. 1937 wurden durch territoriale Umverteilung im Rahmen des Greater Hamburg Act in die Stadt Geesthacht (ehemals ein Teil von Hamburg) einige mecklenburgische Exklaven, darunter der Ratzeburger Domimmunitätsbezirk, und einige Lübecker Exklaven innerhalb des Bezirksgebiets eingegliedert das Viertel.

Im Mai 1945 eroberten britische Truppen das Gebiet, das im September 1944 im Londoner Protokoll als Teil der britischen Besatzungszone festgelegt worden war. Am 13. November 1945 unterzeichneten der britische General Colin Muir Barber und der sowjetische Generalmajor Nikolaj Grigorjewitsch Lyaschtschenko (russisch: Николай Григорьевич Лященко) das Abkommen von Barber Lyashchenko (auch Gadebusch) in Gadebusch Lauenburg und dem benachbarten Mecklenburg, damals Teil der sowjetischen Besatzungszone. So wurden einige östliche Vororte von Ratzeburg, wie Ziethen in Lauenburg, Mechow, Bäk und Römnitz, Teil des Bezirks, während die Lauenburgischen Gemeinden Dechow, Groß und Klein Thurow (jetzt Bestandteil von Roggendorf) sowie Lassahn (jetzt Bestandteil) sind Teil von Zarrentin am Schaalsee) an Mecklenburg abgetreten. Die Umschichtung wurde am 26. November vollzogen, die jeweiligen Besatzungstruppen hatten bis zum 28. November Zeit, sich in ihre jeweiligen neuen Zonengebiete zurückzuziehen.

Politik

Wappen

Distrikt-Administrator

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Lauenburg

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