Kreisfreie Stadt Ansbach

Mittelfranken, Bayern, Deutschland

Land:
Staat:
Region:
Kreis:
Kreisfreie Stadt Ansbach
Bevölkerung:
39 684

Über Kreisfreie Stadt Ansbach

Ansbach (/ ˈænzbæk /; deutsche Aussprache: (listen)) ist eine Stadt im deutschen Bundesland Bayern. Es ist die Hauptstadt der Verwaltungsregion Mittelfranken. Ansbach liegt 40 km südwestlich von Nürnberg und 140 km nördlich von München an der Fränkischen Rezat (Rezat), einem Nebenfluss des Mains. Im Jahr 2004 betrug die Einwohnerzahl 40.723.

Sie wurde im 8. Jahrhundert als Benediktinerkloster entwickelt und wurde 1331 Sitz der Familie Hohenzollern. 1460 lebten hier die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Die Stadt hat ein Schloss namens Margrafen-Schloss, das zwischen 1704 und 1738 erbaut wurde. Es wurde während der Weltkriege nicht schwer beschädigt und behält somit seinen ursprünglichen barocken Glanz. In Ansbach befinden sich jetzt ein US-Militärstützpunkt und die Hochschule Ansbach.

Die Stadt hat Verbindungen über die Autobahn A6 und die Autobahnen B13 und B14. Der Bahnhof Ansbach liegt an der Eisenbahnlinie Nürnberg – Crailsheim und Treuchtlingen – Würzburg und ist die Endstation der Linie S4 der S-Bahn Nürnberg.

Namensherkunft

Ansbach hieß ursprünglich Onoltesbach (um 790 n. Chr.), Ein Begriff, der aus drei Teilen besteht.

Die einzelnen Wortelemente sind "Onold" (der Name des Stadtgründers), das Suffix "-es" (ein besitzergreifendes Ende wie "-s" in Englisch) und der althochdeutsche Ausdruck "pah" oder "bach" (z Bach). Der Name der Stadt hat sich im Laufe der Jahrhunderte leicht geändert in Onoltespah (837 n. Chr.), Onoldesbach (1141 n. Chr.), Onoldsbach (1230 n. Chr.), Onelspach (1338 n. Chr.), Onsbach (1508 n. Chr.) Und schließlich Ansbach (1732 n. Chr.). 2]

Es war auch früher als Anspach bekannt.

Geschichte

Laut Folklore ging Ende des 7. Jahrhunderts eine Gruppe fränkischer Bauern mit ihren Familien in die Wildnis, um eine neue Siedlung zu gründen. Ihr Anführer Onold führte sie in ein Gebiet, das "Rezattal" (Rezat-Tal) genannt wurde. Hier gründeten sie die Urhöfe (Knollenhof, Voggenhof und Rabenhof). Nach und nach kamen weitere Siedler wie der "Winden-Stamm" hinzu und die Höfe wurden zu einem kleinen Dorf. Viele Dörfer in der Umgebung von Ansbach wurden in dieser Zeit von den "Winden" gegründet (auch heute noch sind ihre Siedlungen leicht an ihren Namen zu erkennen, wie "Meinhardszwinden", "Dautenwinden" oder "Brodswinden").

Ein Benediktinerkloster wurde um 748 vom fränkischen Adeligen Gumbertus gegründet. Das angrenzende Dorf Onoltesbach wird erstmals 1221 als richtige Stadt wahrgenommen.

Die Grafen von Öttingen herrschten über Ansbach, bis 1331 der Nürnberger Burggrafen von Hohenzollern übernahm. Die Hohenzollern machten Ansbach zum Sitz ihrer Dynastie bis zu ihrem Erwerb der Markgrafschaft Brandenburg von 1415. Nach dem Tod 1440 von Friedrich I., einer Kadettenabteilung von Die Familie etablierte sich als Markgrafen von Ansbach. George der Fromme führte 1528 die protestantische Reformation in Ansbach ein, was 1563 zur Säkularisierung der Abtei Gumbertus führte.

Das Markgrafenschloß wurde zwischen 1704 und 1738 erbaut. Seine Gärten waren bis ins 19. Jahrhundert ein bemerkenswerter Anziehungspunkt. Im Jahr 1791 verkaufte der letzte Markgraf sein Reich an das Königreich Preußen. 1796 wurde der Herzog von Zweibrücken, Maximilian Joseph - der spätere bayerische König Max I Joseph - nach Ansbach verbannt, nachdem Zweibrücken von den Franzosen genommen worden war. In Ansbach schrieb Maximilian von Montgelas ein ausgefeiltes Konzept für die zukünftige politische Organisation Bayerns, das als Ansbacher Mémoire bekannt ist. Napoleon zwang Preußen, Ansbach und sein Fürstentum im französisch-preußischen Bündnisvertrag, der am 15. Dezember 1805 im Schloß Schönbrunn am Ende der Dritten Koalition unterzeichnet wurde, an Bayern abzutreten. Der Akt wurde durch den Wiener Kongress von 1815 bestätigt. Preußen wurde mit dem bayerischen Herzogtum Berg entschädigt. Ansbach wurde nach der Vereinigung Deutschlands die Hauptstadt des Kreises Mittelfranken. Damals hatte es 12.635 Einwohner.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Ansbach

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