Kreisfreie Stadt Bremerhaven

Bremen, Deutschland

Land:
Staat:
Kreis:
Kreisfreie Stadt Bremerhaven
Bevölkerung:
108 323

Über Kreisfreie Stadt Bremerhaven

Bremerhaven (wörtlich "Bremer Hafen", Bremerhoben) ist eine Stadt am Seehafen der Freien Hansestadt Bremen, einem Bundesstaat der Bundesrepublik Deutschland.

Es bildet eine Enklave im Bundesland Niedersachsen und liegt an der östlichen Mündung der Weser, gegenüber der Stadt Nordenham. Obwohl es sich um eine relativ junge Stadt handelt, hat es eine lange Geschichte als Handelshafen und ist heute einer der wichtigsten deutschen Häfen, der eine Rolle im deutschen Handel spielt.

Geschichte

Die Stadt wurde 1827 gegründet, aber bereits im 12. Jahrhundert befanden sich benachbarte Siedlungen wie Lehe in der Nähe, und Geestendorf wurde "in Dokumenten des neunten Jahrhunderts erwähnt". Diese winzigen Dörfer wurden auf kleinen Inseln in der sumpfigen Mündung errichtet. 1381 setzte die Stadt Bremen de facto die Herrschaft über den unteren Weser, einschließlich der später als Bremerlehe genannten Lehe. Anfang 1653 eroberten die schwedischen Truppen von Bremen-Verden Bremerlehe gewaltsam.

Kaiser Ferdinand III. Befahl seiner Vasallin Christina von Schweden, dann Herzogin von Bremen-Verden, Bremerlehe nach Bremen zurückzuzahlen. Das schwedische Bremen-Verden erließ jedoch bald den Ersten Bremer Krieg (März bis Juli 1654) und im folgenden Friedensvertrag (First Stade Recess, November 1654), Bremen musste Bremerlehe und seine Umgebung an das schwedische Bremen-Verden abtreten. Letzterer entwickelte Pläne, eine befestigte Stadt auf dem Gelände zu gründen, und viel später wurde dieser Standort zur heutigen Stadt Bremerhaven. Unter der Herrschaft Karls XI. Von Schweden versuchten die Kolonisten im Jahre 1672 in Herzog von Bremen-Verden erfolglos, dort eine Burg (Carlsburg nach Karl XI.) Zu errichten; Dieses befestigte Bauwerk sollte die Schifffahrt nach Bremen schützen und kontrollieren.

1827 kaufte schließlich die Stadt Bremen unter Burgomaster Johann Smidt die Gebiete an der Wesermündung aus dem Königreich Hannover. Bremen suchte nach diesem Gebiet, um seinen Anteil am deutschen Überseehandel zu halten, der durch die Verlandung der Weser um den alten Bremer Binnenhafen bedroht war. Bremerhaven (wörtlich: Bremener Hafen / Hafen) wurde als Hafen für Bremens Handelsmarine gegründet und wurde, obwohl es 50 km stromabwärts liegt, zum zweiten Hafen von Bremen. Aufgrund des Handels mit und der Auswanderung nach Nordamerika wuchsen der Hafen und die Stadt schnell. 1848 wurde Bremerhaven unter Karl Rudolf Brommy der Heimathafen der Bundesmarine.

Das Königreich Hannover gründete neben Bremerhaven eine Konkurrenzstadt und nannte sie Geestemünde (1845). Beide Städte wuchsen und bauten die drei wirtschaftlichen Säulen Handel, Schiffbau und Fischerei auf. Nach den zwischenstaatlichen Verhandlungen zu unterschiedlichen Zeiten wurde Bremerhavens Grenze auf Kosten von Hannover mehrmals verlängert. Im Jahr 1924 wurden Geestemünde und die Nachbargemeinde Lehe zur neuen Stadt Wesermünde zusammengeschlossen, und Bremerhaven (außer dem Überseehafen) wurde 1939 aus dem Verwaltungsbezirk Bremen entfernt und wurde Teil des damaligen Wesermünde Preußische Provinz Hannover.

Bremerhaven war einer der wichtigsten Auswanderungshäfen in Europa.

Als möglicherweise kritischster Nordseebasis der NS-Kriegsmarine wurde die Kriegsmarine zu 79% der Stadt bei den Luftangriffen der Alliierten in Bremen im Zweiten Weltkrieg zerstört; Allerdings wurden wichtige Teile des Hafens absichtlich von den alliierten Streitkräften verschont, um einen nutzbaren Hafen für die Versorgung der Alliierten nach dem Krieg zu schaffen. Ganz Wesermünde, einschließlich jener Teile, die vorher nicht zu Bremerhaven gehörten, war eine Nachkriegs-Enklave, die von den Vereinigten Staaten in der britischen Zone Norddeutschlands betrieben wurde. Die meisten US-Militäreinheiten und ihr Personal wurden der Carl-Schurz-Kaserne der Stadt zugewiesen. Eine der am längsten in den USA stationierten US-Einheiten in der Kaserne war ein US-amerikanischer militärischer Radio- und Fernsehsender, ein "Amerikanischer Soldatensender", AFN Bremerhaven, der 48 Jahre lang sendete. 1993 wurde die Kaserne vom US-Militär geräumt und an die deutsche Regierung zurückgegeben. 1947 wurde die Stadt Teil der Freien Hansestadt Bremen und wurde folglich von Wesermünde in Bremerhaven umbenannt. Bremerhaven ist daher heute Teil des Stadtstaates Bremen. Es ist in jeder Hinsicht ein Bundesstaat mit zwei Städten, aber auch eine eigene Stadt. Etwas komplizierter wird dies durch die Tatsache, dass die Stadt Bremen seit 1927 den "Überseehafen" in Bremerhaven besitzt. Ein Vertrag zwischen den beiden Städten (wie in Abschnitt 8 der Bremerhavener Stadtverfassung erwähnt) macht Bremerhaven dafür verantwortlich die städtische Verwaltung der direkt im Besitz von Bremen befindlichen Stadtbremsen.

Handel

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bremerhaven

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