Stadtgemeinde Bremen

Bremen, Deutschland

Land:
Staat:
Kreis:
Stadtgemeinde Bremen
Bevölkerung:
546 451

Über Stadtgemeinde Bremen

Die Stadtgemeinde Bremen ist eine Hansestadt im Nordwesten Deutschlands, die zur Freien Hansestadt Bremen (auch kurz "Bremen" genannt) gehört Bundesland Deutschland.

Bremen ist eine Handels- und Industriestadt mit einem großen Hafen an der Weser und mit 2,5 Millionen Einwohnern Teil der Metropolregion Bremen / Oldenburg. Bremen ist die zweitbevölkerungsreichste Stadt in Norddeutschland und die elfte in Deutschland.

Bremen ist ein wichtiger kultureller und wirtschaftlicher Knotenpunkt in den nördlichen Regionen Deutschlands. In Bremen gibt es Dutzende historischer Galerien und Museen, von historischen Skulpturen bis hin zu bedeutenden Kunstmuseen wie dem Übersee-Museum Bremen. Bremen gilt als Arbeiterstadt. In Bremen gibt es eine Vielzahl multinationaler Unternehmen und Fertigungsstätten. Zu den Unternehmen mit Sitz in Bremen zählen das Schokoladenunternehmen Hachez und Vector Foiltec. Der viermalige deutsche Fußballmeister Werder Bremen ist ebenfalls in der Stadt ansässig. Werder Bremen hat lange Fehden mit dem Rivalen-Team in der Nachbarstadt Hamburg. Der HSV ist bei fast jedem Spiel mit Schlägereien verwickelt.

Bremen liegt etwa 60 km südlich der Wesermündung an der Nordsee. Bremen und Bremerhaven (an der Wesermündung) bilden zusammen das Land der Freien Hansestadt Bremen (offizielle deutsche Bezeichnung: Freie Hansestadt Bremen).

Geschichte

Die Sümpfe und Moränen bei Bremen sind seit ca. 12.000 v.Chr. Besiedelt. Begräbnisstätten und Siedlungen in Bremen-Mahndorf und Bremen-Osterholz stammen aus dem 7. Jahrhundert n. Chr. Einige Wissenschaftler haben seit der Renaissance geglaubt, dass der Eintrag Fabiranum oder Phabiranon in Ptolemys Vierte Karte von Europa aus dem Jahr 150 n. Chr. Auf Bremen verweist. Ptolemäus gibt jedoch geographische Koordinaten an, und diese beziehen sich auf eine Stelle nordöstlich der Mündung des Flusses Visurgis (Weser). Zur Zeit von Ptolemäus lebten die Chauci in dem Gebiet, das jetzt Nordwestdeutschland oder Niedersachsen genannt wird. Bis zum Ende des 3. Jahrhunderts hatten sie sich mit den Sachsen zusammengeschlossen. Während der Sachsenkriege (772–804) kämpften die Sachsen, angeführt von Widukind, gegen die westgermanischen Franken, die Gründer des Karolingerreichs, und verloren den Krieg.

Karl der Große, der König der Franken, machte ein neues Gesetz, das Lex Saxonum, das den Sachsen verbietet, Odin (den Gott der Sachsen) anzubeten; stattdessen mussten sie sich aus Todeskampf zum Christentum bekehren. Willehad von Bremen wurde 787 der erste Bischof von Bremen. 848 fusionierte die Erzdiözese Hamburg mit der Diözese Bremen zur Erzdiözese Hamburg-Bremen mit Sitz in Bremen, und in den folgenden Jahrhunderten waren die Erzbischöfe von Hamburg-Bremen die treibende Kraft bei der Christianisierung Norddeutschlands. 888 erteilte Kaiser Karl Arnulf von Kärnten, der karolingische König von Ostfranken, im Auftrag von Erzbischof Rimbert Bremen das Recht, seine eigenen Märkte zu halten, eigene Münzen zu prägen und eigene Zollgesetze zu erlassen.

Die ersten Steinmauern der Stadt wurden im Jahr 1032 errichtet. Zu dieser Zeit begann der Handel mit Norwegen, England und den nördlichen Niederlanden zu wachsen, wodurch die Bedeutung der Stadt zunahm.

Im Jahr 1186 bestätigten der Bremer Fürstbischof Hartwig von Uthlede und sein Gouverneur in Bremen - ohne die Oberherrschaft des Fürstbischofs um die Stadt allgemein aufzugeben - das Privileg Gelnhausen, durch das Friedrich I. Barbarossa der Stadt erhebliche Privilegien gewährte. Die Stadt wurde als politische Einheit mit eigenen Gesetzen anerkannt. Eigentum innerhalb der Gemeindegrenzen konnte nicht feudal regiert werden; Dies gilt auch für Leibeigene, die Eigentum erworben haben, wenn sie ein Jahr und einen Tag in der Stadt lebten und danach als freie Personen betrachtet wurden. Das Eigentum sollte ohne feudale Ansprüche auf Rückgabe an den ursprünglichen Eigentümer frei vererbt werden. Dieses Privileg legte den Grundstein für Bremens späteren Status der imperialen Unmittelbarkeit (Freie Reichsstadt).

In Wirklichkeit war Bremen jedoch nicht völlig unabhängig von den Fürstbischöfen: Es gab keine Religionsfreiheit, und die Bürger mußten den Fürstbischöfen noch Steuern zahlen. Bremen spielte eine doppelte Rolle: Es beteiligte sich an den Landtagen des benachbarten Fürst-Erzbistums Bremen als Teil der Bremer Stände und zahlte seinen Steueranteil, zumindest nachdem es zuvor dieser Abgabe zugestimmt hatte. Da die Stadt der größte Steuerzahler war, wurde im Allgemeinen um ihre Zustimmung gebeten. [Wofür?] Auf diese Weise übte die Stadt innerhalb des Fürstbistums eine Steuer- und politische Macht aus, während das Fürstbistum es nicht erlaubte, gegen die Zustimmung in der Stadt zu herrschen . 1260 trat Bremen in die Hanse ein.

Einzug der territorialen Macht

Im Jahr 1350 erreichte die Einwohnerzahl 20.000. Zu dieser Zeit wurde das Hansekogge zu einem einzigartigen Produkt von Bremen.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bremen

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