Brandenburg

Deutschland

Land:
Staat:
Brandenburg
Bevölkerung:
2 511 525

Über Brandenburg

Brandenburg (deutsche Aussprache: (hören); Niederdeutsch: Brannenborg, niedersorbisch: Bramborska, obersorbisch: Braniborsko) ist ein Bundesland Deutschland.

Brandenburg liegt im Nordosten von Deutschland mit einer Fläche von 29.478 Quadratkilometern und hat eine Bevölkerung von 2,5 Millionen Einwohnern, dem fünftgrößten deutschen Bundesland und dem zehntgrößten Bevölkerungsanteil. Potsdam ist die Landeshauptstadt und größte Stadt, während andere Großstädte Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) sind. Brandenburg umgibt die Landeshauptstadt und den Stadtstaat Berlin, die zusammen die Metropolregion Berlin / Brandenburg bilden, die drittgrößte Metropolregion Deutschlands. Brandenburg grenzt an die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie an Polen.

Brandenburg entstand im nördlichen März in den 900er Jahren n. Chr. Aus Gebieten, die von den Wenden erobert wurden, und wurde später zur Markgrafschaft Brandenburgs, einem Hauptfürstentum des Heiligen Römischen Reiches, mit Albert dem Bären als Kurfürst. Im 17. Jahrhundert kam Brandenburg unter die Herrschaft des Hauses Hohenzollern, der Herrscher von Preußen, die Brandenburg-Preußen als Kernstück des Königreichs Preußen errichteten. Brandenburg wurde 1815 Provinz Brandenburg, eine Provinz im Königreich und später im Freistaat Preußen. Brandenburg wurde 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Armeeverwaltung in dem von Alliierten besetzten Deutschland als Staat gegründet und wurde 1947 Teil der Deutschen Demokratischen Republik. Brandenburg wurde 1952 im Zuge der Verwaltungsreformen aufgelöst und sein Territorium in die Bezirke von Berlin aufgeteilt Potsdam, Cottbus, Frankfurt, Neubrandenburg und Schwerin, die 1990 nach der Wiedervereinigung Deutschlands wiederhergestellt wurde und zu einem der neuen Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland wurde.

Geschichte

Im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Brandenburg eines von sieben Wahlstaaten des Heiligen Römischen Reiches und bildete zusammen mit Preußen den ursprünglichen Kern des Deutschen Reiches, den ersten vereinten deutschen Staat. Sie wurde 1415 von der Hohenzollern-Dynastie regiert und enthielt die zukünftige deutsche Hauptstadt Berlin. Nach 1618 wurden die Markgrafschaft Brandenburg und das Herzogtum Preußen zu Brandenburg-Preußen zusammengelegt, das von demselben Zweig des Hauses Hohenzollern regiert wurde. Im Jahre 1701 wurde der Staat zum Königreich Preußen erhoben. Fränkische Nürnberg und Ansbach, die schwäbischen Hohenzollern, die osteuropäischen Verbindungen Berlins und der brandenburgische Herrscher als Kurfürst waren maßgeblich am Aufstieg dieses Staates beteiligt.

Frühes Mittelalter

Brandenburg befindet sich in einem Gebiet, das in der Antike als Magna Germania bekannt war und bis zur Weichsel reichte. Es wird angenommen, dass sich die slawischen Völker im 7. Jahrhundert im Brandenburger Gebiet angesiedelt haben. Die Slawen dehnten sich aus dem Osten aus und wurden möglicherweise durch die Invasionen der Hunnen und Awaren aus ihrer Heimat in der heutigen Ukraine und möglicherweise aus Belarus vertrieben. Sie waren stark auf den Flussverkehr angewiesen. Die zwei wichtigsten slawischen Gruppen im heutigen Brandenburg waren die Hevelli im Westen und die Sprevane im Osten.

Anfang des 10. Jahrhunderts eroberten Heinrich der Fowler und seine Nachfolger das Gebiet bis zur Oder. Slawische Siedlungen wie Brenna (Brandenburg an der Havel), Budusin (Bautzen) und Chośebuz (Cottbus) gerieten durch die Installation von Markgrafen unter imperialer Kontrolle. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die östlichen Märsche zu verteidigen und zu schützen. Im Jahre 948 gründete Kaiser Otto I. Markgrafen, um die heidnischen Slawen westlich der Oder unter Kontrolle zu bringen. Otto gründete die Bistümer Brandenburg und Havelberg. Der Nordmarsch wurde als nordöstliches Grenzgebiet des Heiligen Römischen Reiches gegründet. Ein großer Aufstand von Wends vertrieb jedoch 983 kaiserliche Truppen aus dem Gebiet des heutigen Brandenburg. Die Region kehrte der Kontrolle der slawischen Führer zurück.

Spätmittelalter

Im 12. Jahrhundert stellten die deutschen Könige und Kaiser die Herrschaft über die gemischten slawisch bewohnten Gebiete des heutigen Brandenburg wieder her, obwohl einige Slawen wie die Sorben in der Lausitz sich der Germanisierung anpassten und gleichzeitig ihre Unterscheidungskraft beibehielten. Die römisch-katholische Kirche brachte Bischöfe mit, die mit ihren ummauerten Städten Schutz vor den Angriffen der Stadtbewohner gewährten. Mit den Mönchen und Bischöfen begann die Geschichte der Stadt Brandenburg an der Havel, die das erste Zentrum des Landes Brandenburg war.

Quelle: Wikipedia
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