Niedersachsen

Deutschland

Land:
Staat:
Niedersachsen
Bevölkerung:
7 928 815

Über Niedersachsen

Niedersachsen (deutsch: Niedersachsen: (zuhören)); Niederdeutsch: Neddersassen) ist ein deutsches Bundesland im Nordwesten Deutschlands. Mit 47.624 km² ist das Land der zweitgrößte Staat und mit einer Bevölkerungszahl von 7,9 Millionen Einwohnern die viertgrößte der 16 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. In ländlichen Gebieten wird noch immer Nordslowakisch (ein Dialekt des Niederdeutschen) und Saterfrieses (eine Vielfalt der friesischen Sprache) gesprochen, aber die Anzahl der Sprecher nimmt ab.

Niedersachsen grenzt an (von Norden und Uhrzeigersinn) an die Nordsee, die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie die Niederlande (Drenthe, Groningen und Overijssel). Darüber hinaus bildet das Land Bremen zwei niedersächsische Enklaven, die eine ist die Stadt Bremen, die andere die Hafenstadt Bremerhaven. Tatsächlich grenzt Niedersachsen an mehr Nachbarn als jedes andere Bundesland. Zu den wichtigsten Städten des Landes zählen die Landeshauptstadt Hannover, Braunschweig (Braunschweig), Lüneburg, Osnabrück, Oldenburg, Hildesheim, Wolfenbüttel, Wolfsburg und Göttingen.

Der nordwestliche Teil Niedersachsens, der an der Küste der Nordsee liegt, heißt Ostfriesland, und die sieben ostfriesischen Inseln vor der Küste sind bei Touristen beliebt. Im äußersten Westen Niedersachsens liegt das Emsland, ein traditionell armes und dünn besiedeltes Gebiet, das einst von unzugänglichen Sümpfen beherrscht wurde. Die nördliche Hälfte Niedersachsens, auch als norddeutsche Tiefebene bekannt, ist mit Ausnahme der sanften Hügel um das Bremer Geestland fast immer flach. Im Süden und Südwesten liegen die nördlichen Teile des deutschen Mittelgebirges: das Weserbergland und der Harz. Zwischen diesen beiden liegen die niedersächsischen Hügel, eine Reihe niedriger Kämme. Somit ist Niedersachsen das einzige Bundesland, das sowohl maritime als auch bergige Gebiete umfasst.

Die Großstädte und Wirtschaftszentren Niedersachsens liegen hauptsächlich in ihren zentralen und südlichen Teilen, nämlich Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Wolfsburg, Salzgitter, Hildesheim und Göttingen. Oldenburg, nahe der nordwestlichen Küste, ist ein weiteres wirtschaftliches Zentrum. Die Region im Nordosten wird als Lüneburger Heide (Lüneburger Heide) bezeichnet. Sie ist das größte Heideland Deutschlands und im Mittelalter reich an Salzbergbau und Salzhandel sowie in geringerem Maße die Ausbeutung seiner Torfmoore bis etwa in die 1960er Jahre. Im Norden trennt die Elbe Niedersachsen von Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Die Ufer südlich der Elbe sind als Altes Land bekannt. Aufgrund des sanften lokalen Klimas und des fruchtbaren Bodens ist es die größte Obstanbauzone des Landes, vor allem Äpfel.

Das Staatsgebiet des Staates war größtenteils Teil des historischen Königreichs Hannover. Das Land Niedersachsen hat das Wappen und andere Symbole des ehemaligen Königreichs übernommen. Es wurde durch die Fusion des Staates Hannover mit drei kleineren Staaten am 1. November 1946 geschaffen.

Erdkunde

Ort

Niedersachsen hat im Norden der Nordsee und im Unter- und Mittellauf der Elbe eine natürliche Grenze, obwohl Teile der Stadt Hamburg südlich der Elbe liegen. Das Land und die Stadt Bremen sind eine vollständig von Niedersachsen umgebene Enklave. Die Metropolregion Bremen / Oldenburg ist eine kooperative Einrichtung für das Enklavengebiet. Im Südosten verläuft die Landesgrenze durch den Harz, niedrige Berge, die zum deutschen Mittelgebirge gehören. Der Nordosten und Westen des Bundesstaates, die etwa drei Viertel seines Landgebietes ausmachen, gehören zur norddeutschen Tiefebene, während der Süden in den niedersächsischen Bergen liegt, darunter das Weserbergland, das Leineberland, das Schaumburger Land, das Braunschweiger Land, Untereichsfeld, Elm und Lappwald. Im Nordosten liegt Niedersachsen in der Lüneburger Heide. Die Heide wird von den armen, sandigen Böden des Geest dominiert, während im zentralen Osten und Südosten der Löß-Börde-Zone produktive Böden mit hoher natürlicher Fruchtbarkeit auftreten. Unter diesen Bedingungen - mit Lehm und sandhaltigen Böden - ist das Land landwirtschaftlich gut entwickelt. Im Westen liegen die Grafschaft Bentheim, Osnabrücker Land, Emsland, Oldenburger Land, Ammerland, Oldenburger Münsterland und an der Küste Ostfrieslands.

Das Land wird von mehreren großen Flüssen geprägt, die nach Norden durch den Staat fließen: Ems, Weser, Aller und Elbe.

Der höchste Berg Niedersachsens ist der Wurmberg (971 m) im Harz. Für andere bedeutende Erhebungen siehe: Liste der Berge und Hügel in Niedersachsen. Die meisten Berge und Hügel liegen im Südosten des Bundesstaates. Der tiefste Punkt im Bundesstaat, etwa 2,5 m unter dem Meeresspiegel, ist eine Depression in der Nähe von Freepsum in Ostfriesland.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Lower_Saxony

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