Rheinland-Pfalz

Deutschland

Land:
Staat:
Rheinland-Pfalz
Bevölkerung:
4 012 675

Über Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz (deutsch: Rheinland-Pfalz, ausgesprochen [ˈʁaɪ̯nlant ˈp͡falt͡s]) ist ein Bundesland Deutschland.

Rheinland-Pfalz liegt in Westdeutschland mit einer Fläche von 19.846 km² und einer Bevölkerung von 4,05 Millionen Einwohnern, dem siebtgrößten Bundesland Deutschlands. Mainz ist die Landeshauptstadt und größte Stadt, während andere große Städte Ludwigshafen am Rhein, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Worms sind. Rheinland-Pfalz ist umgeben von den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Saarland, Baden-Württemberg und Hessen. Es grenzt auch an drei ausländische Länder: Frankreich, Luxemburg und Belgien.

Rheinland-Pfalz wurde 1946 nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Territorium der historisch getrennten Regionen des Freistaates Preußen, des Volksstaates Hessen und Bayern von der französischen Militärverwaltung im von Alliierten besetzten Deutschland gegründet. Rheinland-Pfalz wurde 1949 Teil der Bundesrepublik Deutschland und teilte die einzige Grenze des Landes mit dem Saar-Protektorat, bis es 1957 wieder unter deutsche Kontrolle gelangte. Rheinland-Pfalz hat seitdem eine eigene Identität entwickelt, die auf seinem Natur- und Kulturerbe beruht Dazu gehören das weitläufige pfälzische Weinbaugebiet, seine malerischen Landschaften sowie viele Schlösser und Paläste.

Geschichte

Das Bundesland Rheinland-Pfalz wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg am 30. August 1946 gegründet. Es wurde hauptsächlich aus dem südlichen Teil der preußischen Rheinprovinz (der Regierungsbezirke von Koblenz und Trier), aus Rheinhessen, aus dem westlichen Teil von Hessen gebildet Nassau und die bayerische Rheinpfalz abzüglich des Landkreises Saarpfalz. Das Gemeinschaftlich deutsch-luxemburgische Hoheitsgebiet ist das einzige nicht rechtsfähige Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz. Diese Wohnanlage wird von den Flüssen Mosel, Sauer und Our gebildet, wo sie entlang der Grenze zwischen Luxemburg und Rheinland-Pfalz oder dem Saarland verlaufen.

Entstehung

Das jetzige Bundesland Rheinland-Pfalz gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zur Besatzungszone Frankreichs (1945-1949). Sie umfasste die ehemalige bayerische Pfalz, die Regierungsbezirke Koblenz und Trier der ehemaligen preußischen Rheinprovinz, die westlich des Rheins gelegenen Teile der Provinz Rheinhessen (Rheinhessen), die zum Volksstaat Hessen gehören (Volksstaat Hessen), Teile der preußischen Provinz Hessen-Nassau (Montabaur) und der ehemaligen Oldenburger Region um Birkenfeld (Fürstentum Birkenfeld).

Am 10. Juli 1945 wurde die Besatzungsbehörde auf dem Boden des heutigen Rheinland-Pfalz von den Amerikanern an die Franzosen übergeben. Zunächst teilten die Franzosen die Region vorläufig in zwei Oberpräsidien, Rheinland-Hessen-Nassau (für die bisher preußischen Regierungsbezirke und -regionen Koblenz, Trier und Montabaur) und Hessen-Pfalz (für die Vergangenheit) Bayerische Pfalz und althessisch-Darmstadt (Rheinhessen). Die Bildung des Staates wurde am 30. August 1946 als letzter Staat in der westlichen Besatzungszone durch die Verordnung Nr. 57 der französischen Militärregierung unter General Marie-Pierre Kœnig ordiniert. Ursprünglich hieß es Rheinpfälzisches Land oder Rheinpfalz. Der Name Rheinland-Pfalz (Rheinland-Pfalz) wurde erstmals in der Verfassung vom 18. Mai 1947 bestätigt.

Die damalige provisorische französische Regierung wollte ursprünglich die Möglichkeit offenlegen, weitere Gebiete westlich des Rheins zu annektieren, nachdem das Saarland in ein Protektorat umgewandelt worden war. Als die Amerikaner und Briten jedoch mit der Gründung der deutschen Bundesländer vorangehten, gerieten die Franzosen zunehmend unter Druck und folgten schließlich ihrem Beispiel, indem sie die Bundesländer Baden, Württemberg-Hohenzollern und Rheinland-Pfalz gründeten. Die französische Militärregierung verbot jedoch dem Saarland den Beitritt zu Rheinland-Pfalz. Mainz wurde in der Verordnung als Landeshauptstadt genannt; Die Gemischte Kommission (Gemischte Kommission), benannt als höchstes Staatsorgan, das mit der Verwaltung des neuen Staates und der Vorbereitung einer beratenden Staatsversammlung beauftragt wurde, nahm seine Arbeit in Mainz auf. Kriegsschäden und Zerstörungen führten jedoch dazu, dass Mainz nicht über genügend Verwaltungsgebäude verfügte. So wurde in Koblenz vorübergehend der Sitz der Landesregierung und des Parlaments eingerichtet. Am 22. November 1946 fand die konstituierende Sitzung der Beratenden Landesversammlung statt, und ein Verfassungsentwurf wurde erarbeitet. Zuvor hatten Kommunalwahlen stattgefunden. Wilhelm Boden wurde (nach kurzer Amtszeit als Oberregierungspräsident von Rheinland-Hessen-Nassau) am 2. Dezember von der französischen Militärregierung zum Ministerpräsidenten des neuen Staates ernannt.

Frühe Jahre

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Rhineland-Palatinate

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